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Vodafone führt EDGE ein

Um die eigenen Netze fit für die mobile Datenkommunikation zu machen, modernisieren die D-Netz-Betreiber T-Mobile und Vodafone ihr Netz.

15.02.2007, 11:28 Uhr
Vodafone© Vodafone GmbH

Auch in diesem Jahr werden die beiden D-Netz-Betreiber T-Mobile und Vodafone ihre Netze aufrüsten und modernisieren. Wie beide Unternehmen bekannt gaben, soll unter anderem die Netzqualität erhöht werden. Vodafone führt zudem den Datenbeschleuniger EDGE ein.
T-Mobile rüstet um
Marktführer T-Mobile hat Alcatel-Lucent damit beauftragt, mehr als 5.000 Sende- und Empfangsanlagen technisch zu erneuern. Die Basisstationen sollen mit neuer Hard- und Software ausgestattet werden, um sie unter anderem fit für schnelle Datenübertragungen über HSDPA zu machen.
Durch die Netzmodernisierung erwartet T-Mobile nicht nur eine Bandbreitensteigerung, sondern auch eine Senkung des Energieverbrauchs der Basisstationen. Nach eigenen Angaben sollen rund 30 Prozent der Energiekosten gespart werden können. Die Umschaltung der Basisstationen von der bisherigen Ausstattung auf die neuen Komponenten soll nachts erfolgen.
Vodafone setzt auf EDGE
Eine Modernisierung der eigenen Netzinfrastruktur strebt auch Wettbewerber Vodafone an. Damit soll den wachsenden Kapazitätsanforderungen Rechnung getragen werden. Besonders in ländlichen Gebieten plant der Düsseldorfer Mobilfunker entsprechende Aufrüstungen. Dort will Vodafone künftig den Datenbeschleuniger EDGE einführen, um die Vermarktung von mobilen Datendiensten abseits der UMTS-Netzabdeckung zu forcieren.
EDGE beschleunigt die Datenübertragung in herkömmlichen GSM-Netzen auf bis zu 220 Kilobit pro Sekunde (Kbit/s). Zum Vergleich: Klassische GPRS-Verbindungen erreichen knapp 60 Kbit/s im Downstream.

(Hayo Lücke)

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