5G-Startschuss

Vodafone Deutschland-Chef führt erstes 5G-Videotelefonat

Vodafone Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter hat mit einem ersten 5G-Videotelefonat den symbolischen Startschuss für 5G im Vodafone-Netz gegeben. Bis Ende 2021 will Vodafone bereits 20 Millionen Menschen mit 5G erreichen.

Vodafone Ametsreiter 5G CallVodafone Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter beim 5G-Video Call.© Vodafone GmbH

Düsseldorf – Nach dem Ende der 5G-Auktion am Mittwoch wartet der Mobilfunknetzbetreiber Vodafone (Handytarife von Vodafone) Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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mit einer Premiere auf. Vodafone Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter habe nach Unternehmensangaben den ersten 5G-Anruf Deutschlands geführt. Die erste 5G-Station sei im Live-Betrieb demonstriert worden.

5G-Videotelefonat mit einem Samsung Galaxy S10 5G

Bei einem 5G-Videotelefonat gaben Ametsreiter und Gerhard Mack, Technikchef von Vodafone Deutschland, den symbolischen Startschuss für 5G. Zum Einsatz kam dabei ein 5G-Smartphone Samsung Galaxy S10 5G. "5G ist jetzt. Vom Planen und Bieten geht es jetzt endlich ans Machen", so Ametsreiter. Der erste 5G-Mast sei in Rekordzeit aktiviert worden. Der weitere 5G-Ausbau soll in Kürze beginnen.

Vodafone will bis Ende 2021 20 Millionen Menschen per 5G versorgen

Und der soll rasch vorankommen. "Wir wollen bis Ende 2021 bis zu 20 Millionen Menschen in Deutschland mit 5G erreichen", verspricht der Vodafone Deutschland-Chef. Mit dem 5G-Echtzeitnetz würden auch zahlreiche Industriestandorte versorgt. Erste 5G-Partner seien die e.GO Mobile AG und Continental. An ersten Standorten will Vodafone mit 5G noch in diesem Jahr Gigabit-Geschwindigkeiten anbieten. Die Reaktionszeiten (Latenz) würden bei 5G unter 10 Millisekunden liegen.

"Zu Beginn bringen wir 5G vor allem in die Industrie. Also dorthin, wo bereits die ersten 5G-Innovationen bereitstehen. Außerdem bringen wir 5G als Ersatz für langsames DSL aufs Land", erläutert Ametsreiter. Aber auch LTE und das Maschinennetz Narrowband IoT sollen weiter in die Fläche gebracht werden. Um all das zu stemmen seien in Deutschland aber investitionsfreundliche Rahmenbedingungen erforderlich.

Vodafone: 5G-Auktionserlöse in den Aufbau von Mobilfunkstationen reinvestieren

So schlägt der Vodafone Deutschland-Chef ein Reinvestitions-Programm für den Mobilfunk in Deutschland vor. "Bei der Frequenz-Auktion wurden Milliarden investiert, die wir lieber in echte Mobilfunkmasten investiert hätten", kritisiert Ametsreiter. Doch noch sei es nicht zu spät. "Deutschland braucht ein echtes Reinvestitions-Programm, das die Branche gemeinsam mit der Politik ausarbeitet. Zum Beispiel ein 5G-Bündnis, bei dem die Netzbetreiber die Gelder, die in 5G-Frequenzen geflossen sind, in neue Mobilfunk-Stationen investieren können. Das wäre ein riesiger zusätzlicher Schub für den Netzausbau". Mit den Erlösen der 5G-Auktion von rund 6,6 Milliarden Euro könnten mehr als 50.000 neue Mobilfunkstationen errichtet werden. "Mit diesen Mitteln könnten wir die Funkloch-Debatte in Deutschland ein für alle Mal beenden", so Ametsreiter.

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Jörg Schamberg

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