Fit für Hochleistung

Vodafone baut neue Super-Core-Rechenzentren für Gigabit-Netze

Geballte Rechenpower für Gigabit-Netze vereint Vodafone künftig an seinen neuen Super-Core-Standorten. Das erste Hochleistungsrechenzentrum baut Vodafone nun in Berlin, fast 22 Millionen Gigabyte an Daten werden pro Tag verarbeitet.

Jörg Schamberg, 22.09.2016, 11:19 Uhr
Vodafone© Vodafone GmbH

Düsseldorf – Premiere in Berlin: Vodafone (www.vodafone.de/handy Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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) errichtet in der deutschen Hauptstadt das erste von zahlreichen geplanten neuen Super-Core-Hochleistungsrechenzentren. Für die kommenden Gigabit-Netze und 5G würden die Super-Core-Standorte das Herzstück bilden.

Neue Rechenzentren verarbeiten riesige Datenmengen

Mit Hilfe der neuen, hochmodernen Rechenzentren würde schon bald die Datenübertragung mit Gigabit-Speed im Mobilfunk per und per Glasfaserkabel möglich werden. Die zu verarbeitenden Datenmengen in Deutschland würden ständig zunehmen. Laut BITKOM würde das Datenvolumen in den deutschen Mobilfunknetzen in diesem Jahr auf 674 Millionen Gigabyte ansteigen, ein Plus von 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Festnetz würde sich das Datenvolumen bis 2020 sogar vervierfachen und 55 Milliarden Gigabyte im Jahr erreichen. Auch das Internet der Dinge treibe den Datenverkehr in die Höhe.

"Mit den neuen Super-Core Standorten bauen wir zukunftsweisende Rechenzentren mit hochmoderner Infrastruktur. Sie werden die Basis für die Verarbeitung riesiger Datenmengen und von Millionen zeitgleicher Telefongespräche in Höchstgeschwindigkeit", so Dr. Eric Kuisch, Technik-Geschäftsführer von Vodafone Deutschland. Datenstaus würden verhindert.

Super-Core-Standorte 20 Mal leistungsfähiger

Die von Vodafone genannten Zahlen zur Leistungsfähigkeit eines neuen Super-Core sind beachtlich. Ein heutiger Core-Standort könne täglich mehr als eine Millionen Gigabyte an Daten in Echtzeit verarbeiten. Diese Datenmenge entspreche etwa über 200 Millionen Bücher pro Tag. Die neuen Super-Core-Standorte sollen dagegen 20 Mal leistungsfähiger sein. Täglich könnten fast 22 Millionen Gigabyte verarbeitet werden, was mehr als 4 Milliarden Büchern entsprechen würde.

Theoretisch könne nach Angaben von Vodafone über einen Super-Core-Standort halb Deutschland gleichzeitig telefonieren. Die neuen Rechenzentren, die fast dreimal so groß wie herkömmliche Standorte seien, würden über leistungsstärkste Server verfügen, die Kühlleistung im Gebäude sei vervierfacht worden. Die Rechenleistung pro Flächeneinheit sei zudem viermal so hoch wie bislang.

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