Startschuss vor 2 Jahren

Vodafone 5G Lab macht 5G-Projekte greifbar

Das 5G Lab von Vodafone Deutschland in Düsseldorf feiert sein zweijähriges Jubiläum. In dem Labor werden neue Technologien erforscht. Zugleich zeigt das 5G Lab auch Showcases von 5G-Anwendungen.

Jörg Schamberg, 11.05.2020, 16:54 Uhr
Vodafone 5G LabAuch Roboter lassen sich im 5G Lab steuern.© Vodafone

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verfügt seit zwei Jahren an seinem Sitz in Düsseldorf über ein eigenes 5G Lab. Dort testen die Technik-Experten von Vodafone den neuen, schnellen Mobilfunkstandard. Mit dem Aufbau eines 5G-Netzes hatte Vodafone in ersten Orten im vergangenen Jahr begonnen. Seitdem hält 5G Einzug in den Alltag von immer mehr Mobilfunkkunden. Bis Ende 2020 soll 5G bereits für 10 Millionen Vodafone-Mobilfunkkunden nutzbar sein.

Viele Ideen für 5G-Projekte entstanden im 5G Lab

5G ermöglicht unter anderem Latenzzeiten von wenigen Millisekunden und Bandbreiten im Gigabit-Bereich. Vodafone hat nach eigenen Angaben bereits zahlreiche 5G-Projekte mit der Industrie gestartet. Viele der Ideen dazu seien im 5G Lab entstanden. In dem Labor wird neue Technologie getestet und zusammen mit Partnern komplexe und neue Lösungen entwickelt.

Neben der Bereitstellung hoher Bandbreite lässt sich mit 5G auch das sogenannten Network Slicing realisieren. Das sind flexible, individuelle 5G-Netze, die auf die Anforderungen einzelner Industriekunden zugeschnitten sind. So würden zum Beispiel das vernetzte Fahren oder Produktionsabläufe in der Fabrikhalle unterschiedliche Anforderungen an das Mobilfunknetz stellen. Durch die geringe Latenz könne Mobilfunk per 5G in Echtzeit funken. Der neue Mobilfunkstandard ist dann laut Vodafone so schnell wie das menschliche Nervensystem. Und das Vodafone-Labor mache 5G für Kunden und Interessierte greifbar.

Echtzeit-Interaktion mit Robotern

Vodafone 5G Lab Kran-Fernsteuerung Von Vodafones 5G Lab in Düsseldorf ließ sich ein Kran in 60 Kilometer Entfernung per 5G-Mobilfunk steuern.© Vodafone GmbH

So geben dort verschiedene Showcases Einblicke in die hochvernetzte, digitale Zukunft. 5G könne beispielsweise auch für die Echtzeit-Interaktion mit Robotern eingesetzt werden. Seit Oktober 2019 kann man im 5G Lab Airhockey gegen einen Roboter spielen. Je nach gewählter Mobilfunkverbindung (3G, LTE, 5G) hat der menschliche Spieler gegen den schnell reagierenden Roboter kaum eine Chance.

Ein Datenaustausch in Echtzeit ließ sich aber auch bereits nutzen, um per Mobilfunk einen Kran aus der Ferne verzögerungsfrei zu steuern. Dieser stand 60 Kilometer von Düsseldorf entfernt auf dem Vodafone-Testgelände in Aldenhoven.

Mehr Leistung für 5G durch 5G-Core

Das nächste Kapitel der 5G-Entwicklung werde in den nächsten Jahren von dem Stichwort "5G-Core" bestimmt. Das passende 5G-Core liefere zusätzliche 5G-Power für die 5G-Stationen von Vodafone in Deutschland. "Das ist der nächste große Schritt, mit dem 5G noch mehr Leistung bringen kann", so Britta Rudolphi, die Leiterin des 5G Labs.

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