Neue Welten

Virtual Reality: Neue VR-Brille soll Übelkeit verringern

Für einige Nutzer stellt die Übelkeit, die sogenannte Motion Sickness, beim Eintauchen in die Virtuelle Realität ein Problem dar. Ein neuer Prototyp könnte in Zukunft Abhilfe schaffen.

Marcel Petritz, 15.02.2017, 09:58 Uhr (Quelle: DPA)
HTC ViveDie HTC Vive ist seit Mitte letzten Jahres in Deutschland erhältlich.© HTC

Stanford - Auch wenn die Geräte immer besser werden: Übelkeit beim Gebrauch von Virtual-Reality-Brillen (VR) ist für manche ihrer Nutzer weiterhin ein Problem. Forscher der Universität Stanford in Kalifornien haben nun Prototypen personalisierter Brillen entwickelt, die Übelkeit mindern sollen.

Flüssige Linsen

Das funktioniert auf zwei Wegen, wie die Forscher erläutern. Die Brillen verfügen über flüssige Linsen und mechanisch verschiebbare Displays - so können der Abstand zum Auge und die Fokussierung individuell angepasst werden. Außerdem verfolgt die Brille, wohin ihr Träger blickt. Eine Software ermittelt, ob Kurz-, Weit- oder altersbedingte Fehlsichtigkeit vorliegt und passt die Darstellung entsprechend an.

Nutzung ohne Brille möglich

Auf diese Weise angepasste VR-Brillen sollen nicht nur Übelkeit während der Nutzung einschränken, sondern nach Angaben der Forscher auch eine Nutzung ohne eine normale Brille oder Kontaktlinsen ermöglichen. Wann es die neue Technik in den Massenmarkt schafft, steht aber noch nicht fest.

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