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Virenverseuchte MMS nehmen zu

Handys werden zunehmend von Viren und Würmern bedroht. Das ist insbesondere dann problematisch, wenn auf Smartphones kein mobiler Virenschutz installiert ist.

20.02.2006, 12:45 Uhr
SMS schreiben© Andres Rodriguez / Fotolia.com

Handy-Nutzer sind offenbar mittlerweile stärker von elektronischen Viren und Würmern bedroht als Computerbesitzer. Sicherheitsexperten aus den USA erwarteten in diesem Jahr eine Vielzahl neuer mobiler Schädlingsprogramme, berichtet "Internet Professionell".
Handy-Schädlinge werden sich demnach noch schneller ausbreiten und eine größere Zahl von Geräten befallen als aktuelle Viren für den PC. Denn anders als die meisten Personalcomputer seien Mobiltelefone meist nicht mit Schutzprogrammen wie Virenscanner oder Firewall ausgestattet.
Verseuchte MMS
Im Vergleich zu den Anfängen herkömmlicher, über das Internet verbreiteter Schädlinge haben sich die mobilen Viren und Würmer demnach bisher zehn Mal schneller entwickelt, wie das Fachblatt unter Berufung auf entsprechende Studien weiter schreibt. Ein Sicherheitsreport für Dezember 2005 stufe bereits fünf Prozent aller verschickten MMS als verseucht ein.
In den meisten Nachrichten steckte demnach der Symbian-OS-Wurm Commwarrior, der sich von seinen Vorgängern wie Cabir dadurch unterscheidet, dass er nicht nur über die drahtlose Schnittstelle Bluetooth zu benachbarten Geräten gelangt, sondern auch MMS zur Verbreitung nutzt.

(Hayo Lücke)

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