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ViewSonic Tablets mit Android 4.0 oder Dual-Boot

Der US-Hersteller ViewSonic zeigt in Las Vegas ein günstiges Tablet mit Android 4.0 und ein 10,1-Zoll-Modell mit IPS-Bildschirm sowie Dual-OS: Windows 7 und Android.

12.01.2012, 14:52 Uhr
Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

Auch ViewSonic hat auf der CES in Las Vegas ein Android-Tablet mit der neuen Version Android 4.0 alias Ice Cream Cream Sandwich vorgestellt. Das ViewPad E70 kommt im 7-Zoll-Format daher. Mit Windows 7 und Android bestückt ist das ViewPad 10pi.

Android 4.0 für 170 Dollar

Der US-Hersteller mit Sitz im kalifornischen Walnut adressiert mit dem neuen Tablet-PC Käufer, die auf der Suche nach einem günstigen Gerät sind. Der 7 Zoll große kapazitive Touchscreen des schwarz-silberfarbenen Modells löst mit 800x480 Pixeln auf und ist Multigesten-fähig. Angetrieben wird das ViewPad E70 von einem 1-Gigahertz-Prozessor – offenbar ein Single-Core. Der interne Speicher bietet eine Kapazität von 4 Gigabyte (GB) und lässt sich mit einer microSD-Karte um bis zu 32 GB aufrüsten. Zusätzlich zum Kartenleser ist ein HDMI-Port im Micro-Format integriert. Eine Internetverbindung lässt sich ausschließlich über WiFi herstellen.

ViewSonic bewirbt den Tablet-PC auch als E-Book-Reader und vermerkt daher die Installation der Kindle App von Amazon. Dass zusätzlich der Amazon Appstore, jedoch nicht der Android Market von Google erwähnt wird, könnte darauf hinweisen, dass das E70 nicht für den Market-Zugang zertifiziert ist. Auch der Hinweis auf "tausende mobile Apps" passt ins Bild; schließlich blickt Googles App-Shop auf eine weitaus größere Auswahl.

Windows-Tablet ViewPad 10pi

Das neue ViewPad 10pi liefert genau wie das bereits im vergangenen Jahr vorgestellte ViewPad 10e ein IPS-Display, was aber mit einer Größe von 10,1 Zoll und 1.280x800 Bildpunkten größer ausfällt. Das auf einem Intel Atom Z670 Single-Core-Prozessor mit 1,5 Gigahertz basierende Tablet liefert neben Windows Android in der Version 2.3 mit, um je nach Bedarf wechseln zu können. Die Texteingabe hat ViewSonic mit der Swype-Tastatur und die Windows-Oberfläche mit einer Software von Thinix optimiert. Der CPU helfen 2 GB Arbeitsspeicher auf die Sprünge und Daten lassen sich auf einer SSD mit einer Kapazität von 64 GB ablegen. Unter den Schnittstellen befinden sich zwei USB-Ports herkömmlichen Ausmaßes und ein SD-Kartenleser; ein UMTS-Modul bietet der 10-Zöller aber ebenso wenig wie das E70. Dafür spendiert ViewSonic zwei Kameras.

Im Heimatland ViewSonics wird das ViewPad E70 für rund 170 US-Dollar (etwa 133 Euro) angeboten. Einen Start visiert der Anbieter gegen Ende des ersten Quartals an. Das ViewPad 10pi soll sich bereits im Januar für 849 Dollar einfinden. Ob beziehungsweise wann die neuen Androiden in Deutschland eintreffen, ist noch unklar.

(Saskia Brintrup)

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