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Viele Handy-Besitzer kennen ihren Tarif nicht

Wie TNS Infratest herausfand, haben sich mittlerweile viele Mobilfunkkunden im Tarifdschungel verirrt. Rund 70 Prozent von ihnen fordern deshalb einheitliche Minutenpreise.

28.12.2007, 11:30 Uhr
Handy Telefonat© Yuri Arcurs / Fotolia.com

Hand aufs Herz: Kennen Sie den Minutenpreis, für den Sie werktags oder am Wochenende mit dem Handy telefonieren? Wissen Sie, was eine SMS in ein fremdes Netz kostet? Wer jetzt mit dem Kopf schüttelt, dem ergeht es nicht anders als der Hälfte aller deutschen Mobilfunkkunden. Zu diesem Ergebnis kam jedenfalls eine Studie, die das Marktforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag des Mobilfunkdiscounters Fonic durchgeführt hat.
Verirrt im Tarifdschungel
Demnach fühlt sich hierzulande jeder zweite Handy-Besitzer in Bezug auf den selbst gewählten Tarif uninformiert bis ratlos. Kein Wunder also, dass sich jeder dritte von ihnen einen einheitlichen Preis für das Telefonieren und den SMS-Versand wünscht. Mehr als die Hälfte aller Mobiltelefonierer sehen es darüber hinaus auch nicht länger ein, zusätzliches Geld für Tarifballast wie Grundgebühr oder Mindestumsatz auf den Tisch zu legen.
Ein Anbieterwechsel kann deutlich Kosten sparen
Das ist auch nicht länger nötig. Mittlerweile gibt es neben kompletten Pauschalangeboten wie Base und o2 Genion auch Unternehmen, die einheitliche Minutenpreise für Wenigtelefonierer anbieten. Im Rahmen der Studie wurden die Teilnehmer deshalb auch zu ihren Wechselmotiven befragt. Das Ergebnis: Für 70 Prozent der Teilnehmer sind zu hohe Mobilfunkkosten der Hauptgrund für den Wechsel zu einem günstigeren Anbieter. Nach einem aktuellen Bericht der Zeitschrift "Computer Bild" lassen sich dadurch mehr als die Hälfte der bisherigen Mobilfunkkosten sparen.

(André Vatter)

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