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Video: Die Modding-Meister

Standard-Rechner sehen meist öde aus. Der Casemodder baut sein Gehäuse selbst und misst sich auf der CeBIT mit anderen Bastelfreaks.

17.03.2006, 00:05 Uhr
CeBIT© CeBIT

Casemodder sind ein bisschen verrückt. Sie investieren Fantasie, viel Geld und noch mehr Zeit in ihre Computer. Alles nur, damit der Rechner nicht mehr das Dasein der grauen Maus unter dem Schreibtisch fristen muss, sondern als stolzes Kunstwerk auch im Wohnzimmer einen würdigen Platz findet. Oder als Highlight einer Ausstellung.
Modding-Meisterschaft
Auf Veranstaltungen wie der Games Convention oder den jüngst auf der CeBIT abgehaltenen World Cyber Games präsentieren die Modder ihre Eigenkreationen. Schon landesweit bekannt ist der deutsche Modding- Meister, der seinen PC in einen Alien-Kopf gepackt hat. Auch ein Kasten Bier musste schon als Computergehäuse herhalten.
Auf der CeBIT präsentierten ausgewählte Modding-Experten ihre Bastelarbeiten. Im Unterschied zum Casemod, einem modifiziertes Standardgehäuse, sind die meisten ausgestellten Arbeiten der Kategorie Casecon zuzuordnen, kompletten Eigenbauten also. Zu den Highlights zählen ein Computer im Puppenhaus und ein stromlinienförmiges, aus einem Werkstück gefertigtes Minigehäuse aus verchromtem Stahl.
Skulptur aus Gasbeton
Wir haben die Bastelfreaks besucht und mit dem Gewinner gesprochen. Sein Computer ist eine Skulptur aus Gasbeton und bunter Kühlflüssigkeit. Das Kunstwerk steht aber nicht im Museum: Der Künstler selbst arbeitet damit. Denn eigentlich ist es ein ganz normaler Computer.
Zum Videobeitrag:

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  • large (15,4 MB)

(Volker Briegleb)

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