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Verseuchte Weihnachtsgrüße weiter gefährlich

Wurmcode Zafi.D wütet weiter im Netz. Auch Netsky.P ist weiterhin sehr aktiv.

04.02.2005, 10:01 Uhr
Internet© Daniel Fleck / Fotolia.com

Viel zu tun hatten in den letzten Tagen die Hersteller von AntiVirus-Software. Zahlreiche neue Mutationen verschiedener bekannter Würmer, aber auch neue Schädlinge sorgten für reichlich Aufsehen. In der aktuellen Januar-Hitliste der am häufigsten gefilterten Viren und Würmer von den Experten aus dem Hause Sophos finden die Plagegeister freilich noch keine Berücksichtigung.
Im Januar konnten vielmehr alte Bekannte die unrühmlichen Spitzenpositionen für sich beanspruchen. Weiter unangefochtene Spitze (44 Prozent) ist der Weihnachtswurm Zafi.D, der sich als Weihnachtskarte zu tarnen versucht. Abgeschlagen folgen Netsky.P (19,4 Prozent), Zafi.B (10,1 Prozent) und Sober.I (6,3 Prozent). "Es ist sehr merkwürdig, dass ein Wurm, der sich unter dem Deckmantel von Weihnachtsgrüßen verbreitet, nach dem Jahreswechsel noch so viele Probleme verursacht", sagt Christoph Hardy, Security Consultant bei Sophos.
Ruhe vor dem Sturm?
Sophos erkannte im Januar 1.329 neue Viren. Damit klettert die Gesamtzahl der Viren, die Sophos bis jetzt aufgespürt und gegen die das Unternehmen Schutzsoftware entwickelt hat, auf 99.829. Die Auswertungen zeigen, dass aktuell über 4,3 Prozent oder eine von 23 E-Mails, die im Januar zirkulierten, mit Viren verseucht war. Diese Zahl ist etwas geringer als letzten Monat: Im Dezember trug eine von 18 E-Mails schadhaften Code in sich.

(Hayo Lücke)

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