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Verizon will Nutzerdaten von KaZaA-Tauscher nicht verraten

31.01.2003, 14:53 Uhr
DSL-Anschluss© IKO / Fotolia.com

Verizon weigert sich dem Urteil eines Bezirksgericht zu folgen und die Nutzerdaten eines Verizon-Kunden an die RIAA preiszugeben.
KaZaA-Nutzer
Der Kunde ist der RIAA als exzessiver KaZaA-Nutzer ins Netz gegangen. Nun möchte der Brancheverband der Musikindustrie an dem Verizon-User ein Exempel statuieren und bei ihm für die getauschte Musik abkassieren.
Verizon sieht das anders und verteidigt den Datenschutz. Laut Verizon verletzt ein solches Urteil die Privatsphäre der User und ist damit nicht verfassungskonform. Daher hat das Unternehmen Berufung eingelegt.
Aussetzung
Hierzu hat man vor dem Bezirksgericht die Aussetzung des Urteils bis zur Berufungsverhandlung verlangt. Vor dem Berufungsgericht in Columbio soll der Rechtsstreit nun erneut aufgerollt werden.
Freilich handelt Verizon nicht nur im Interesse eines einzelnen Nutzers, laut dem Unternehmen könnte ein solches Urteil bedeuten, dass auch Meinungsforscher und Händler das Recht haben, Informationen zu verlangen - und das kann der Privatsphäre nicht dienlich sein.

(Alexander Moritz)

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