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Verdeckte Recherche bei Zalando nicht strafbar - Ermittlungen eingestellt

Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen gegen eine RTL-Reporterin wegen verdeckter Recherchen beim Online-Modehändler Zalando eingestellt. "Es liegt kein strafbares Verhalten vor", sagte ein Behördensprecher am Mittwoch in Erfurt.

10.07.2014, 09:48 Uhr (Quelle: DPA)
Datenverkehr© Julien Eichinger / Fotolia.com

Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen gegen eine RTL-Reporterin wegen verdeckter Recherchen beim Online-Modehändler Zalando eingestellt. "Es liegt kein strafbares Verhalten vor", sagte ein Behördensprecher am Mittwoch in Erfurt.

Keine strafbare Handlung

Die journalistische Tätigkeit mit einer Kamerabrille für das Rechercheteam Günter Wallraff sei nicht strafbar. Der Verdacht auf Verrat von Geschäfts- und Betriebsgeheimnissen habe sich nicht bestätigt.

Die Journalistin hatte drei Monate lang im Erfurter Zalando-Logistikzentrum gearbeitet. Sie hatte dem Unternehmen in der Sendung "Extra" vorgeworfen, Angestellte massiv unter Druck gesetzt und gegen das Arbeitsrecht verstoßen zu haben.

Das Unternehmen versprach darauf, die Arbeitsbedingungen in seinen Logistikzentren zu verbessern. Es solle zusätzliche Sitzmöglichkeiten geben. "Selbstverständlich können sich Mitarbeiter, die sich unwohl fühlen, jederzeit ausruhen und hinsetzen. Die meisten Arbeitsprozesse werden jedoch weiterhin - wie in jedem anderen Logistikzentrum auch - zum großen Teil im Stehen oder Gehen ausgeführt werden."

(Peter Giesecke)

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