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Verbraucherzentrale RLP: Teure Roaming-Gebühren drohen auch im Weihnachtsurlaub

Nicht nur zur Urlaubszeit im Sommer gilt eine Warnung der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz: Auch bei einer Auslandsreise zum Weihnachtsshopping, über die Feiertage oder zum Jahreswechsel sollte jeder darauf achten, welche Roaminggebühren seines Mobilfunktarifs gerade gelten.

10.12.2014, 13:46 Uhr
SMS© TristanBM / Fotolia.com

Nicht nur zur Urlaubszeit im Sommer gilt eine Warnung der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz: Auch bei einer Auslandsreise zum Weihnachtsshopping, über die Feiertage oder zum Jahreswechsel sollte jeder Nutzer darauf achten, welche Roaminggebühren seines Mobilfunktarifs gerade gelten.

Auf Kostenairbag achten

"Die von der EU geregelten Mobilfunkpreise (EU-EURO-Tarif) für Handy-Telefonate, mobiles Internetsurfen und SMS aus dem EU-Ausland nach Deutschland gelten nur in den EU-Mitgliedsstaaten sowie in Norwegen, Island und Liechtenstein", so Martina Totz von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

Die Roamingtarife in Ländern außerhalb der Europäischen Union werden von den Anbietern aber selbst festgelegt. Dadurch liegen diese meist um einiges höher. Manche Anbieter packen in ihren Optionstarifen die Schweiz und die Türkei in die günstigere Tarifgruppe der EU-Staaten, andere zum teureren Rest-Europa.

"Einen gewissen Schutz vor ausufernden Kosten für Datenverbindungen bietet die Kostenbegrenzungsfunktion des weltweit geltenden Kostenairbags", so Totz weiter. In EU-Ländern wird die Mobilfunk-Verbindung automatisch getrennt, wenn Kosten von rund 60 Euro entstanden sind. Ist in einem Urlaubsland außerhalb der EU der Kostenairbag nicht möglich, muss der Verbraucher zumindest per SMS informiert werden.

(Peter Giesecke)

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