News

Ventengo stellt eigene VoIP-App für iOS und Android bereit

Der Kölner VoIP-Anbieter Ventelo hat für seinen Prepaid-Dienst Ventengo einen VoIP-Client bereitgestellt, der sich auf iOS- und Android-Geräten nutzen lässt. Im Ausland sind Nutzer zum Inlandstarif erreichbar.

27.05.2013, 11:50 Uhr
Handy Telefonat© Yuri Arcurs / Fotolia.com

Der Kölner VoIP-Anbieter Ventelo, eine Tochter der QSC AG, bietet für seinen Prepaid-Dienst Ventengo ab sofort eine eigene VoIP-App für das Smartphone an. Vorteil für Nutzer: Sie sind auch im Ausland über ihr Smartphone zum Festnetztarif erreichbar. Die mobile, werbefreie Anwendung steht als VoIP-Client sowohl für iOS als auch für Android-Geräte zum kostenlosen Download im Apple App Store bzw. im Google Play Store bereit.

Im Ausland zum Inlandstarif erreichbar

Ventengo stattet Kunden bei Registrierung unter www.ventengo.de mit einer individuellen, kostenlosen 032er-Rufnummer aus. Bei Bedarf lassen sich zusätzlich kostenlos bis zu drei geographische Rufnummern bestellen. Die Rufnummern sind nach Unternehmensangaben mit nur einem Account auch auf mehreren Smartphones nutzbar.

Im Ausland lassen sich über die neue VoIP-App Verbindungskosten bei eingehenden Telefonaten sparen, die der Angerufene bislang anteilig übernehmen musste. Bei Nutzung eines kostenfreien WLAN-Hotspots im Hotel, Café oder bei Freunden entfallen diese Kosten, das Telefonat wird wie ein Inlandsgespräch abgerechnet. Auch Roaminggebühren bei ausgehenden Telefonaten lassen sich auf diesem Weg sparen, da statt der Mobilfunkverbindung die Datenverbindung des Smartphones genutzt wird.

Kostenkontrolle dank Prepaid-Konto

Innerhalb Deutschlands berechnet Ventengo für Telefonate in die deutschen Mobilfunknetze lediglich 4,5 Cent pro Minute, ein Anruf in das deutsche Festnetz schlägt mit 0,9 Cent pro Minute zu Buche. Auslandsgespräche bietet Ventengo ab 1,59 Cent pro Minute an. Da es sich um einen Prepaid-Dienst handelt, ist auch die Kostenkontrolle gegeben: Zum Telefonieren muss ein entsprechendes Guthaben auf dem Prepaid-Konto verfügbar sein, das sich per Überweisung oder per automatischer Lastschrift aufladen lässt.

(Jörg Schamberg)

Kommentieren Forum
Zum Seitenanfang