Authentifizierung

USB-C-Verbindungen sollen durch Zertifikat geschützt werden

Eine neue Authentifizierung für USB-C-Verbindungen soll vor Schadsoftware und Überspannungsschäden schützen. Verbindet man Geräte mit USB-C, werden zunächst deren digitale Signaturen erkannt und die Geräte dann freigegeben.

USB-C-Anschluss© Alex / Fotolia.com

Berlin - Bislang lässt sich via USB-C alles ungehindert verbinden, was die passenden Buchsen und Stecker hat. Das hat teils verheerende Folgen, wenn etwa Spannung oder Stromstärke eines Ladegerätes nicht regelkonform sind oder in der Firmware des angeschlossenen Gerätes oder USB-Sticks Schadsoftware lauert. Deshalb hat das USB Implementers Forum (USB-IF) nun eine neue Authentifizierungsfunktion für USB-C-Verbindungen angekündigt.

Nicht zertifizierte Geräte können blockiert werden

Hersteller können USB-C-Geräte und -Ladegeräte künftig zertifizieren lassen und erhalten dann eine digitale Signatur für das jeweilige Produkt. Ein Sicherheitsprotokoll soll die Signaturen beim Anstecken oder Verbinden erkennen und das Gerät freigegeben. Nicht zertifizierte Geräte kann der Rechner dagegen erst einmal blockieren - und zwar bevor Schäden durch Datenübertragungen oder Ladevorgänge entstehen können.

Zu Herstellern und Entwicklern, die die Signaturen und die Authentifizierung künftig nutzen wollen, machte das USB-IF zunächst keine Angaben.

Melanie Zecher / Quelle: DPA

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