Spiele

USA: Wii zu Weihnachten hoch im Kurs

Wie auch letztes Jahr rechnet Nintendo in den USA auch dieses Jahr zu Weihnachten wieder mit Lieferengpässen bei Wii. Die Nachfrage sei gewaltig.

10.12.2007, 08:01 Uhr
Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Vor rund einem Jahr hat Nintendo seine neue Spielkonsole Wii auf den Markt gebracht und kämpft seitdem damit, der nach wie vor großen Nachfrage nachzukommen. In den USA wird es auch dieses Jahr zu Weihnachten wieder eng, wie Reggie Fils-Aime, Präsident von Nintendo USA, jetzt erklärte.
Wii übertrifft Erwartungen
Die Nachfrage sei so hoch, dass man nicht genügend Wii-Konsolen liefern könnte. In der ersten Woche des diesjährigen Weihnachtsgeschäfts hat Nintendo in den USA bereits 350.000 Wii-Konsolen verkauft. Insgesamt übertrifft Nintendo mit Wii bereits das gesamte Jahr seine eigenen Erwartungen. Zu Beginn des Geschäftsjahres rechnete der Konzern noch mit einem weltweiten Absatz von 14 Millionen Wii-Konsolen. Nachdem die Zahl nun bereits zwei Mal nach oben korrigiert wurde, rechnet man inzwischen mit einem Absatz vom 17,5 Millionen Geräten.
Kritiker unterstellen Manipulation
Kritiker unterstellen dem Konzern, er würde die Lieferengpässe bewusst steuern, um daraus einen Marketing-Hype zu machen. Diesen Vorwürfen widersprach Fils-Aime vehement: "Es ist wirklich sehr, sehr bedauerlich, dass manche Kunden keine Wii zum Kauf finden. Jeder, der hinter einer solchen Knappheit etwas Gutes vermutet, versteht nichts vom Geschäft. Wir wollen, dass der Kunde unser Produkt in jedem beliebigen Laden vorfinden kann. Und daran arbeiten wir unermüdlich."

(Filip Vojtech)

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