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USA und Briten wollen sich gemeinsam gegen Hackerangriffe rüsten

Kürzlich erfolgte Cyber-Angriffe, wie beispielsweise die Attacke auf Sonys Spielenetzwerk zeigen immer wieder die Verwundbarkeit von Unternehmen. Um dieser Entwicklung Einhalt zu gebieten, wollen amerikanische und britische Geheimdienste künftig deutlich enger zusammenarbeiten.

17.01.2015, 13:31 Uhr (Quelle: DPA)
Welt© Julien Eichinger / Fotolia.com

Die Geheim- und Sicherheitsdienste der USA und Großbritanniens sollen im Kampf gegen Online-Angriffe enger zusammenarbeiten. Noch in diesem Jahr üben Experten beider Länder gemeinsam die Abwehr einer Hacker-Attacke auf das Londoner Finanzzentrum und die Wall Street, wie die Regierungen anlässlich des Besuchs des britischen Premierminister David Camerons bei US-Präsident Barack Obama am Donnerstagabend mitteilten.

Zusammenarbeit auf nicht dagewesener Ebene

Beteiligt sind demnach die britischen Geheimdienste GCHQ und MI5 sowie die NSA und das FBI. "Das ist eine wachsende Bedrohung, die für unsere Unternehmen ein echtes Risiko ist", sagte Cameron in Washington, "und deswegen heben wir unsere Zusammenarbeit mit den USA auf eine nicht dagewesene Ebene." Künftig sollten auch mehr Informationen über mögliche Bedrohungen ausgetauscht werden.

Kürzliche Angriffe zeigten Verwundbarkeit

Eine Cyber-Attacke gegen Sony und ein von mutmaßlich islamistischen Dschihad-Sympathisanten gehacktes Twitter-Konto des US-Militärs hatten in den vergangenen Wochen die Verwundbarkeit der Systeme offengelegt. Der GCHQ hatte kürzlich gewarnt, dass auch Netzwerke britischer Unternehmen ebenfalls täglich von Hackern bedroht würden.

(Falko Kuplent)

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