News

US-Gericht stärkt Position von Webdesignern

Webdesigner und Internetprovider dürfen in den USA nicht mehr wegen Inhalten verklagt werden, die von anderen geschrieben wurden.

21.11.2006, 09:20 Uhr
Internet© Daniel Fleck / Fotolia.com

Ein US-Gericht hat die rechtliche Position von Internet-Providern und Webdesignern gestärkt: Sie dürfen künftig nicht mehr wegen Inhalten verklagt werden, die sie selbst auf ihre Seite gestellt haben, die aber von anderen geschrieben wurden, wie das Oberste Gericht des US-Bundesstaats Kalifornien am Montag (Ortszeit) mitteilte.
Verklagt werden kann damit künftig nur noch der tatsächliche Verfasser des Inhalts. US-Bürgerrechtsvereinigungen und Online-Verbände begrüßten das Urteil.
Ein kalifornisches Berufungsgericht hatte vor zwei Jahren noch geurteilt, dass Internet-Provider und Webdesigner für die Inhalte ihrer Seiten verantwortlich sind. In dem Streit ging es um die Klage gegen eine Aktivistin, die wegen Rufschädigung verklagt wurde, weil sie die Worte von jemand anderem auf ihrer Internet-Seite veröffentlicht hatte.

(Hayo Lücke)

Kommentieren Forum

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert. Schreiben Sie uns Ihre Meinung!

Zum Seitenanfang