Videochat-Software

Update auf Skype 8.0 bietet neue Funktionen - Alte Versionen laufen aus

Microsoft stellt ein Update auf die neue Skype-Version 8.0 bereit, die mit einigen neuen Funktionen aufwartet. Zugleich werden alle älteren Versionen nur noch einige Wochen nutzbar sein. Ab September erhalten Skype-Nutzer nur noch mit Version 8.0 Zugang zur Chatplattform von Microsoft.

Skype© Skype

München - Skype hat die jüngste Version 8.0 des Videochatprogramms für Desktop-Computer veröffentlicht. Während optisch alles weitgehend beim Alten bleibt, gibt es zahlreiche neue Funktionen. Dazu zählen unter anderem Videogespräche in HD-Auflösung (1.920 zu 1.080 Pixel) oder Screensharing-Anrufe mit bis zu 24 Teilnehmern zur gleichen Zeit auf einem Bildschirm. Vorausgesetzt, die Webcam kann diese Auflösung leisten.

Zentrale Medienverwaltung statt umständlicher Suche

Per @-Mention lassen sich in Gruppenchats nun auch einzelne Teilnehmer gezielt ansprechen. Eine weitere Neuerung ist eine zentrale Medienverwaltung, die umständliche Suchen im Chat-Verlauf unnötig macht. Außerdem können Nutzer Dateien von bis zu 300 Megabyte Größe nun einfach mit der Maus ins Chat-Fenster ziehen, um sie mit anderen zu teilen.

Microsoft verbannt ältere Skype-Versionen ab 1. September 2018

Skype 8.0 wird für viele Nutzer ein großer Umstieg werden. Denn die neue Version soll demnächst alle älteren Skype-Ausgaben ersetzen. Microsoft wird zum 1. September 2018 nämlich alle vorherigen Versionen von der Plattform werfen. Mit ihnen ist dann keine Skypeverbindung mehr möglich. Technische Hindernisse durch alte Technologie sollen so verhindert werden, heißt es von Microsoft.

Skype soll ab Spätsommer weitere neue Funktionen erhalten

Für die nähere Zukunft hat Microsoft noch weitere neue Funktionen für Skype angekündigt, darunter sind Empfangsbestätigungen oder eine Möglichkeit zum Aufzeichnen von Gesprächen. Hierbei sollen alle beteiligten Nutzer allerdings deutlich informiert werden, um Missbrauch zu vermeiden. Es soll dann neu auch Ende-zu-Ende-verschlüsselte Privatgespräche zwischen Nutzern nach dem Signal-Protokoll geben. Diese Gespräche können nicht von Dritten eingesehen werden. Microsoft nennt als Starttermin für diese Funktionen den Spätsommer.

Jörg Schamberg / Quelle: DPA

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