Routerfreiheit

Unitymedia und Vodafone: Nur wenige Kunden nutzen eigene Router

Seit zwei Jahren können Internetkunden der Kabelnetzbetreiber auch mit einem eigenen Endgerät ins Netz. Doch offenbar schreckt der Großteil der Kunden von Unitymedia und Vodafone vor dem Einsatz eigener Router zurück.

Fritz!Box 6590 CableDer WLAN-Router Fritz!Box 6590 Cable für den Kabelanschluss ist frei im Handel erhältlich.© AVM

Berlin - Seit August 2016 gilt die sogenannte "Routerfreiheit ": Internetkunden müssen seitdem nicht länger die Router der Provider verwenden, sondern können optional eigene, im Handel erworbene Geräte nutzen. Doch laut einem Bericht von "Golem.de" ist die Nachfrage nach dem Einsatz eigener Router auf Kundenseite auch zwei Jahre nach dem Start weiter nur sehr verhalten. Der Großteil der Kunden begnügt sich mit den von den Anbietern zur Verfügung gestellten Routern.

Maximal zwei Prozent der Internetkunden setzen auf eigene Router

Wie das Tech-Magazin berichtet, sollen bei dem Kölner Kabelnetzbetreiber Unitymedia (www.unitymedia.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
Sie können dieses Produkt natürlich auch woanders kaufen; der hier integrierte Werbelink ist ein Vorschlag und stellt weitere Informationen zur Verfügung. Partnerprogramme haben keinerlei Einfluss auf unsere redaktionelle Berichterstattung, Preise oder Platzierungen in Tarifrechnern.
) Ende Juli 2018 lediglich rund 47.000 Kunden ein eigenes Endgerät benutzt haben. Dies entspreche rund 1,34 Prozent der 3,5 Millionen Internetkunden von Unitymedia. Immerhin habe sich die Zahl im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt.

Auch bei Vodafone (www.vodafone.de/kabel Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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) sei auf niedrigem Niveau ein Anstieg der Nutzer mit eigenem Router zu verzeichnen. So sollen aktuell zwei Prozent der Internetkunden über eigene Endgeräte im Netz surfen, 2017 waren es nur ein Prozent.

Lediglich verschiedene Fritz!Box-Router zur Wahl

Im Kabelbereich haben Kunden immer noch nicht die große Auswahl an Geräten. Der Berliner Hersteller AVM dominiert mit seinen Fritz!Boxen den Markt, andere Anbieter hinken hier hinterher. Frei im Handel erhältlich sind die Fritz!Box-Modelle 6590 Cable, 6490 Cable sowie 6430 Cable. Letztgenannter Router wird beispielsweise bei Amazon aktuell zum Preis von rund 116 Euro angeboten. Die Fritz!Box 6490 Cable gibt es bei dem Online-Händler für 166 Euro, das aktuelle Router-Flaggschiff Fritz!Box 6590 Cable kostet rund 235 Euro. Zu den Vorteilen eines eigenen Routers gehört etwa der Wegfall von Beschränkungen durch die Kabelnetzbetreiber. So können Nutzer zum Beispiel jeweils die aktuell vom Hersteller bereitgestellte Firmware installieren. Die Provider selbst spielen diese meist nur mit erheblicher Zeitverzögerung auf die Router auf.

Diese Router stellen die Kabelnetzbetreiber bereit

Wer keinen eigenen Router benötigt: Unitymedia stellt seinen Internetkunden kostenlos den WLAN-Kabelrouter Connect Box zur Nutzung bereit. Bei Buchung der "Telefon Komfort Option" für 4,99 Euro pro Monat steht alternativ eine Fritz!Box 6490 Cable zur Verfügung. Bei Vodafone ist aktuell im Rahmen einer Aktion bei Online-Buchung ausgewählter Tarife ein WLAN-Kabelrouter für die gesamte Vertragslaufzeit kostenlos inklusive. Wer die Fritz!Box 6490 Cable nutzen möchte, zahlt 4,99 Euro pro Monat Aufpreis.

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Jörg Schamberg

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