Weiter Bedenken

Unitymedia-Übernahme: Vodafone muss EU-Kommission entgegenkommen

Die geplante Übernahme von Unitymedia durch Vodafone hängt von der noch ausstehenden Genehmigung der EU-Kommission ab. Laut einem Bericht der "Welt" habe Brüssel zwar weiter Bedenken, doch der Deal wird offenbar nicht komplett abgelehnt.

Europäische Union© mik ivan / Fotolia.com

Berlin - Vor rund zwei Wochen hatte das "Handelsblatt" berichtet, dass die EU-Kommission angeblich gegen eine Übernahme von Unitymedia (Angebote von Unitymedia) Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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durch Vodafone sei. Am Dienstag meldete dagegen die "Welt", dass Brüssel zwar weiterhin Bedenken gegen den Milliarden-Deal habe, doch die Fusion der beiden Kabelnetzbetreiber ist offenbar nicht grundsätzlich gefährdet. Stattdessen soll es laut dem Bericht Nachbesserungen geben.

Vodafone erwartet grünes Licht aus Brüssel bis zum Sommer

Die EU-Kommission hatte an die Kabelunternehmen sogenannte "Statement of Objections" verschickt, in denen die Unternehmen über die Bedenken der Wettbewerbshüter informiert wurden. Die Beschwerdemitteilung der EU werde die finale Entscheidung zur Unitymedia-Übernahme nach Ansicht von Vodafone (Angebote von Vodafone) Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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nicht verzögern. Der Düsseldorfer Konzern wolle den konstruktiven Dialog mit der EU-Kommission fortsetzen. "Wir erwarten eine finale Freigabe im Sommer dieses Jahres", betont Vodafone in einer von der "Welt" zitierten Stellungnahme.

Die EU sieht vor allem die mächtige Position eines vereinten Kabelanbieters im TV-Bereich. Die Verhandlungsposition der Rundfunksender würde gegenüber einem bundesweit vertretenen Kabelnetzbetreiber geschwächt. Der EU-Kommission sei laut der Zeitung aber klar, dass sich die Verbreitungsgebiete und das Angebot von Unitymedia (Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg) und von Vodafone (übrige 13 Bundesländer) nicht überschneiden. Allerdings bietet Vodafone im Unitymedia-Gebiet DSL-Anschlüsse an. Ein Hindernis beim Glasfaserausbau durch die Fusion der beiden Kabelnetzbetreiber befürchte Brüssel aber offenbar nicht.

Übernahme von Unitymedia nur mit Auflagen?

Angesichts der Bedenken der EU-Kommission dürfte es Auflagen für Vodafone zur Realisierung des Deals geben. Diese könnten besonders das Kabel-TV-Geschäft betreffen, sich aber vielleicht auch auf den DSL-Bereich von Vodafone beziehen. Die bis zum Sommer erwartete finale Entscheidung aus Brüssel dürfte in den Zentralen der beiden Kabelnetzbetreiber in Düsseldorf und Köln mit Spannung erwartet werden.

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Jörg Schamberg

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