Wegen Kostensteigerungen

Unitymedia: Preiserhöhung für Bestandskunden ab 1. März 2018

Es ist wieder soweit: Wie in den vergangenen Jahren hat Unitymedia eine Preiserhöhung für ausgewählte Alttarife von Bestandskunden angekündigt. Es sollen knapp 3 Euro mehr pro Monat anfallen. Betroffene Kunden stehen nun vor der Wahl: Zustimmung oder Kündigung.

Unitymedia© Unitymedia GmbH

Köln – Schlechte Nachrichten für einen Teil der Bestandskunden des Kabelnetzbetreibers Unitymedia (www.unitymedia.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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). Auch in diesem Jahr steht für etliche Kunden des Kölner Anbieters offenbar wieder eine Preiserhöhung an. Entsprechende Aktionen sind bereits aus den vergangenen Jahren bekannt. Diesmal sollen die monatlichen Preise für diverse Tarife ab 1. März 2018 um 2,98 Euro angehoben werden. Das berichten Unitymedia-Kunden im inoffiziellen Unitymedia-Forum. Dort posteten sie auch einen Info-Brief, den der Kabelnetzbetreiber aktuell an betroffene Kunden verschickt.

Unitymedia erhöht den Preis um 2,98 Euro/Monat für Alttarife

Die Preiserhöhung soll demnach unter anderem für die Tarife 2play SMART, 2play 25, 3play PREMIUM 100 und 3play PREMIUM 200 gelten. Dabei handelt es sich jeweils um ältere Tarife. Anscheinend gibt es auch Kunden, die bereits im vergangenen Jahr von einer Preisanpassung betroffen waren und nun erneut mehr zahlen sollen. Ein Nutzer des Tarifs 2play SMART musste zum 1. März 2017 2,97 Euro mehr zahlen, ab 1. März 2018 verlangt Unitymedia von ihm erneut 2,98 Euro monatlich mehr. In den AGB von Unitymedia findet sich dazu unter Punkt 5.5. (1) folgender Satz: "Eine Preiserhöhung für jedes Produkt ist jeweils nur einmal pro Kalenderjahr zulässig".

Unitymedia gibt Kostensteigerungen an Kunden weiter

Unitymedia begründet die Anhebung der monatlichen Grundgebühr in dem Schreiben an die Kunden wie üblich recht allgemein: "Um Ihnen auch in Zukunft ein modernes, leistungsfähiges und stabiles Netz bieten zu können, sind kontinuierliche Investitionen in die Netzinfrastruktur und die dazugehörigen Systeme und Technik sowie Personal erforderlich." Unitymedia ist nach eigenen Angaben laut den AGB berechtigt, daraus resultierende Kostensteigerungen an die Kunden weiterzugeben.

Problem für Unitymedia-Kunden: Zustimmung oder Sonderkündigung

Unitymedia stellt die betroffenen Bestandskunden nun vor die Wahl: Wollen die Kunden ihren Vertrag auch nach dem 1. März zu einem dann höheren Preis fortsetzen, so müssten sie nichts unternehmen. Die Vertragslaufzeit bleibe von der Preiserhöhung unberührt. Wer nicht mit der Verteuerung seines Unitymedia-Pakets einverstanden ist, könne innerhalb von sechs Wochen nach Erhalt des Info-Briefes seinen Unitymedia-Vertrag kündigen. Die Kündigung werde dann zum 28. Februar 2018 wirksam.

Vereinzelt gibt es Berichte von Kunden, die nach ihrer Kündigung bei der Hotline angerufen haben und denen im Rahmen der Kundenrückgewinnung beispielsweise ein Wechsel auf einen "2play 50"-Treuetarif angeboten worden sei.

Update vom 18. Januar 2018, 14.30 Uhr: Stellungnahme von Unitymedia

Inzwischen hat sich Unitymedia auf Anfrage unserer Redaktion mit einer Stellungnahme geäußert. Unter anderem teilte eine Sprecherin mit, dass rund 650.000 Bestandskunden betroffen seien. Die Details haben wir in einer gesonderten Meldung veröffentlicht.

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Jörg Schamberg

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