Glaube an Infrastrukturwettbewerb

Unitymedia-Chef gegen Open Access im Kabelnetz

Unitymedia-Chef Lutz Schüler spricht sich energisch gegen eine möglich Öffnung der Kabelnetze aus. Stattdessen sollte die alternative Infrastruktur beibehalten werden. Gelingt Vodafone die Übernahme von Unitymedia, so sollen alle Kabelhaushalte bis Ende 2021 auf Gigabit-Speed aufgerüstet werden.

Unitymedia-Chef Lutz SchülerUnitymedia-Chef Lutz Schüler ist gegen eine Öffnung der Kabelnetze für andere Anbieter.© i12 GmbH

Frankfurt/Berlin – Der Ruf nach Öffnung der Kabelnetze für andere Anbieter wird im Zuge der geplanten Übernahme von Unitymedia (www.unitymedia.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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) durch Vodafone (www.vodafone.de/kabel Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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) lauter. Doch Unitymedia-Chef Lutz Schüler machte am Mittwoch im Rahmen des Hessischen Breitbandgipfels in Frankfurt laut Bericht von "Golem" deutlich, dass er kein Freund von Open Access ist.

Unitymedia-Chef spricht sich für Infrastrukturwettbewerb aus

"Wir investieren 25 Prozent unseres Umsatzes in unser Netz. Wir glauben an Infrastrukturwettbewerb, deswegen würden wir unser Netz nicht öffnen", so Schüler. Der Geschäftsführer des in Köln ansässigen Kabelnetzbetreibers rechnet damit, dass sich der Genehmigungsprozess des Milliarden-Deals voraussichtlich noch bis Sommer 2019 hinziehen werde. Der Kaufvertrag sei zwar bereits unterschrieben, doch grünes Licht müsse auf EU-Ebene sowie vom Bundeskartellamt gegeben werden. Der Unitymedia-Chef machte in Frankfurt deutlich, dass er bei Einführung von Open Access in ganz Deutschland den Infrastrukturwettbewerb in Gefahr sehe. Er sprach sich klar für eine alternative Infrastruktur aus.

Vodafone: Gigabit-Speed für Unitymedia-Anschlüsse innerhalb von drei Jahren

Vodafone und Unitymedia nehmen unterdessen beide Kurs auf Gigabit-Geschwindigkeit im Kabel. Unitymedia bietet in Bochum bereits einen Gigabit-Tarif an, ab Oktober sollen Kabelkunden auch in Frankfurt mit bis zu 1 Gbit/s surfen können. Ist Vodafone mit der Übernahme von Unitymedia erfolgreich, so sollen nach Angaben des Vodafone-Managers Jürgen Raith bis Ende 2021 auch alle Unitymedia-Kabelanschlüsse fit für Surfgeschwindigkeiten von bis zu 1 Gbit/s fit gemacht werden. Insgesamt könnten dann bei dem fusionierten Konzern 25 Millionen Haushalte Gigabit-Speed im Kabelnetz nutzen.

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Jörg Schamberg

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