Geschäftszahlen 2016

United Internet mit starkem Kundenwachstum: Mobilfunk als Treiber

Der 1&1-Mutterkonzern United Internet konnte 2016 weiter kräftig wachsen. Punkten konnte das Unternehmen vor allem mit mobilem Internet, aber auch die Zahl der DSL-Kunden legte zu.

Jörg Schamberg, 23.03.2017, 10:14 Uhr
United Internet© United Internet AG

Montabaur – Die United Internet AG, der Mutterkonzern von 1&1 (www.1und1.de/dsl Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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) und Marken wie GMX und Web.de, konnte die Zahl ihrer Kundenverträge im vergangenen Jahr erheblich steigern. Auch der Umsatz und das Ergebnis legten zu. Das geht aus den am Donnerstag veröffentlichten Geschäftszahlen für das Jahr 2016 hervor.

Eine Million neue Kundenverträge

Das Kundenwachstum verlief stärker als geplant: Prognostiziert hatte United Internet für 2016 rund 940.000 bis 960.000 neue Verträge. Bis Ende Dezember 2016 konnte der Konzern jedoch sogar rund eine Million Neuverträge abschließen. Die Zahl der kostenpflichtigen Kundenverträge stieg bis zum Jahresende damit auf insgesamt 16,97 Millionen - im vierten Quartal 2016 waren 220.000 Verträge neu hinzugekommen. Im gesamten Jahr zuvor zählte United Internet 930.000 Neuverträge.

Der Treiber des Wachstums liegt im Geschäftsbereich "Access", hier kamen alleine 920.000 Kundenverträge hinzu. Der Löwenanteil entfiel mit 830.000 auf Mobilfunkverträge, United Internet konnte zudem 90.000 neue DSL-Verträge vermarkten. In den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres nahm die Zahl der Mobilfunk-Verträge um 210.000 auf 4,31 Millionen zu. Im vierten Quartal von Anfang Oktober bis Ende Dezember 2016 kletterte die Zahl der DSL-Komplettpakete um 30.000 auf 4,23 Millionen. T-DSL verliert dagegen weiter an Bedeutung: Ende 2016 zählte United Internet noch 180.000 Kundenverträge für solche Anschlüsse.

Kunden nutzen bei GMX, Web.de & Co. vor allem Free-Accounts

Im Bereich "Applications", zu dem unter anderem auch die E-Mail-Dienste von GMX und Web.de gehören, gewann das Unternehmen aus Montabaur weitere 80.000 kostenpflichtige Kundenverträge sowie 1,14 Millionen werbefinanzierte Free-Accounts hinzu. Unter dem Strich kam United Internet Ende 2016 auf 36,49 Millionen Accounts für Consumer-Applications - davon waren 34,29 Millionen Free-Accounts.

Strato-Übernahme wirkt sich erst ab April in Geschäftszahlen aus

Der Umsatz stieg 2016 um 6,3 Prozent auf rund 3,95 Milliarden Euro. Für die Hauptversammlung am 18. Mai 2017 wird eine um 10 Cent auf 80 Cent erhöhte Dividende pro Aktie vorgeschlagen. Für das Jahr 2017 geht United Internet von einem Wachstum von circa 800.000 Kundenverträgen aus, der Umsatz soll um rund 7 Prozent klettern. Die von der Deutschen Telekom (www.telekom.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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) übernommene Strato AG soll ab dem 1. April 2017 erstmals in den Geschäftszahlen des Konzerns berücksichtigt werden. Durch die Strato-Übernahme würden circa 1,8 Millionen weitere kostenpflichtige Kundenverträge hinzukommen.

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