Mutterkonzern von 1&1, GMX und Web.de

United Internet: Kundenwachstum bei DSL und mobilem Internet treibt Umsatz an

United Internet sieht sich nach Vorlage der Geschäftszahlen für das erste Quartal 2016 gut auf Kurs. Der Mutterkonzern von 1&1, GMX und Web.de steigerte insbesondere die Zahl der DSL-Kunden und Nutzer von mobilem Internet. Der Umsatz kletterte auf eine neue Rekordmarke.

Jörg Schamberg, 17.05.2016, 12:07 Uhr
United Internet© United Internet AG

Montabaur – Wie ist United Internet, Muttergesellschaft des Internetanbieters und Webhosters 1&1 (www.1und1.de/dsl Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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) sowie von E-Mail-Anbietern wie GMX und Web.de, in das Geschäftsjahr 2016 gestartet? Der Internetkonzern präsentierte am Dienstag die Geschäftszahlen für das erste Quartal 2016. Für den Zeitraum von Anfang Januar bis Ende März 2016 meldet United Internet sowohl 270.000 neue Kundenverträge als auch einen Umsatzanstieg um 7 Prozent auf 968,6 Millionen Euro. "Mit den erreichten Zahlen bei Kundenverträgen, Umsatz und Ergebnis liegen wir gut auf Kurs", kommentierte United Internet-Chef Ralph Dommermuth die vorgelegten Zahlen.

40.000 neue DSL-Anschlüsse - 200.000 neue Verträge für mobiles Internet

Im Bereich "Access", dem Geschäft mit DSL- und VDSL-Anschlüssen sowie mit mobilem Internet, verzeichnete United Internet Ende März 8,04 Millionen Verträge. Die Zahl der DSL-Komplettpakete gibt United Internet mit 4,14 Millionen an, im ersten Quartal kamen hier 60.000 neue DSL-Anschlüsse hinzu. Im gleichen Zeitraum schrumpfte die Zahl der T-DSL-Anschlüsse jedoch weiter um 20.000 auf 220.000 Verträge. Mit mobilem Internet gewann der Konzern aus Montabaur im ersten Quartal 2016 200.000 neue Kundenverträge hinzu, die Kundenzahl in diesem Bereich kletterte auf 3,68 Millionen. Innerhalb der ersten drei Monate des Jahres konnte das Unternehmen die Zahl der Access-Verträge somit unter dem Strich insgesamt um 240.000 steigern.

Zahl der Free-Accounts steigt weiter an

In seinem zweiten Standbein "Applications", das unter anderem das Webhosting-Geschäft und E-Mail-Dienste beinhaltet, konnte United Internet Ende März 6,02 Millionen Business-Applications (Domains, E-Shops, Business-Apps etc.) verzeichnen. Das entspricht einem leichten Plus von 30.000 Verträgen gegenüber dem Vorquartal. Interessant: In Deutschland konnte das Unternehmen 2,35 Millionen dieser Verträge realisieren, auf das Ausland entfielen 3,67 Millionen Verträge.

Bei den Consumer-Applications (E-Mail-Dienste) lag die Zahl der Verträge im ersten Quartal insgesamt bei 35,67 Millionen. Dabei handelt es sich zum Großteil jedoch um kostenlose Zugänge. Die Free-Accounts stiegen um 340.000 auf 33,49. Die Anzahl der Verträge mit kostenpflichtigem Premium-Mail-Abonnement bzw. mit Value-Added-Abo blieb insgesamt stabil bei zusammen 2,18 Millionen Pay-Accounts.

Unter dem Strich kommt United Internet damit in den beiden Bereichen "Access" und "Applications" auf 270.000 neue kostenpflichtige Kundenverträge. Ein Jahr zuvor, im ersten Quartal 2015, hatte der Internetkonzern 240.000 neue Verträge abschließen können.

Umsatz mit neuer Rekordmarke - United Internet bestätigt Prognose für 2016

Das Kundenwachstum wirkte sich auch auf den Umsatz des Gesamtkonzerns aus, der um 7 Prozent auf die nach eigenen Angaben neue Rekordmarke von 968,6 Millionen Euro anstieg. Im Vorjahr erreichte der Konzernumsatz 905,1 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) kletterte um 16,8 Prozent auf 202,7 Millionen Euro (Vorjahr: 173,5 Millionen Euro). Wegen des Kursrutsches der Aktien der Startup-Schmiede Rocket Internet, an der United Internet mit rund 8 Prozent beteiligt ist, musste das Unternehmen allerdings einen Verlust von 55,6 Millionen Euro vermelden.

Ralph Dommermuth bestätigte angesichts der Zahlen für das erste Quartal die Prognose für das Gesamtjahr 2016. "Vor diesem Hintergrund bestätigen wir unsere Prognosen für das Gesamtjahr 2016 und erwarten unverändert, dass der Umsatz im Konzern auf ca. 4 Milliarden Euro wachsen wird. Für das EBITDA wird weiterhin ein Anstieg auf ca. 850 Millionen Euro erwartet. Gleichzeitig soll die Zahl unserer kostenpflichtigen Kundenverträge um ca. 800.000 Verträge zulegen."

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