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United Internet bricht Gespräche mit freenet ab

Völlig überraschend hat sich United Internet am Montagabend aus den Übernahmegesprächen mit der freenet AG zurück gezogen. Gründe wurden nicht genannt.

19.11.2007, 21:54 Uhr
Paar mit Laptop© Syda Productions / Fotolia.com

Kaum hat freenet-Chef Eckhard Spoerr öffentlich publik gemacht, dass sein Konzern möglichst noch in diesem Jahr verkauft werden sollte, kommt es zu der nächsten überraschenden Wendung. United Internet teilte am Montagabend mit, nicht weiter mit freenet über einen Kauf verhandeln zu wollen.
Gespräche abgebrochen
Die Gespräche über eine strategische Kooperation mit der freenet AG seien abgebrochen worden, teilte United Internet mit. Eine Begründung, warum in den kommenden Tagen nicht weiter verhandelt wird, teilte das Unternehmen aus Montabaur nicht mit. United Internet lies aber wissen, dass die bekannt gegebene Vereinbarung, mit der Drillisch AG über eine gemeinsame Holding-Gesellschaft zu gründen, von der am Montag getroffenen Entscheidung nicht betroffen sei.
Freenet sprach unterdessen in einer eigenen Unternehmensmitteilung von gescheiterten Verhandlungen. Die Exklusivität für die Verhandlungen des Verkaufs des Mobilfunkserviceprovidergeschäftes an die Drillisch AG blieben davon aber unberührt.
United Internet hat keine Eile
Erst letzte Woche hatte United Internet-Chef Ralf Dommermuth verkündet, dass er bei der Übernahme von freenet keine Eile verspüre. "Freenet ist kein kurzfristiges Geschäft" so Dommermuth damals. Auch ohne den Konkurrenten könne United Internet gut überleben.

(Hayo Lücke)

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