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United geht es wirklich gut

Die United Internet AG hat die Zahlen für das Geschäftsjahr 2005 bekannt gegeben. Danach konnte United bei Umsatz, Ergebnis und Kundenwachstum erneut zulegen.

24.03.2006, 15:01 Uhr
Notebook© Roman Hense / Fotolia.com

Wie erwartet kann sich United Internet AG über ein gutes Jahr 2005 freuen. Vorstand und Aufsichtsrat haben die endgültigen Geschäftszahlen für das Geschäftsjahr 2005 bekannt gegeben. Danach konnte United bei Umsatz, Ergebnis und Kundenwachstum erneut zulegen.
Mehr Umsatz
Die Zahlen: Im Geschäftsjahr 2005 stieg der Umsatz um 57 Prozent auf 801,5 Millionen Euro (Vorjahr: 509,7 Millionen Euro). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (EBITDA) stieg um 18 Prozent von 109,1 Millionen Euro (Vorjahreswert) auf 128,9 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) stieg von 70,4 Millionen Euro um 44 Prozent auf 101,0 Millionen Euro. Das Ergebnis pro Aktie (EPS) stieg von 0,59 Euro in 2004 auf 1,00 Euro.
"An diesem Rekordergebnis möchten wir auch unsere Aktionäre mit einer erhöhten Dividende beteiligen", so Ralph Dommermuth, Vorstand der United Internet AG. Aufsichtsrat und Vorstand wollen der Hauptversammlung eine Dividende von 25 Cent je Aktie aus dem Bilanzgewinn 2005 vorschlagen. Besonders freut sich Dommermuth über 1,58 Millionen neue Kunden im Konzern, insgesamt sind es jetzt gut fünf Millionen. Der deutliche Anstieg ist unter anderem der Übernahme von Web.de zu verdanken, das Portal brachte 600.000 zahlende Kunden in die Ehe ein.
Geschäfte gehen gut
Auch das DSL-Geschäft der United-Töchter 1&1 und GMX entwickelt sich gut. Bei 710.000 neuen DSL-Kunden hat United das selbst gesteckte Ziel erreicht und steht jetzt mit insgesamt 1,7 Millionen DSL-Kunden klar an zweiter Stelle hinter Primus T-Online. Beim Webhosting bleibt 1&1 auch die Nummer Eins. Das Segment wuchs besonders stark im Auslandgeschäft. Die United-Gruppe verzeichnet mit 1&1 sowie Business-Hoster Schlund nun insgesamt 2,11 Millionen Hosting-Kunden, ein Wachstum von 300.000 im Vergleich zum Vorjahr.
Auch in diesem Jahr will United weiter wachsen. "Bei Umsatz, Ebitda und Ebt wollen wir um rund 50 Prozent zulegen", so Dommermuth am Freitag. Der United-Boss setzt dabei unter anderem auf die mobile Messaging-Lösung Pocket Web und das zusammen mit ProSiebenSat1 gestartete Entertainment-Portal Maxdome. Die Börse reagiert freundlich auf so viel Optimismus. Der Kurs der United-Aktie nähert sich bereits wieder dem Allzeit-Hoch von 2000, dem Hype-Kurs aus den dunklen Zeiten der New Economy.

(Volker Briegleb)

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