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Unesco-Studie: Mobiltelefone helfen lesen lernen

Mobiltelefone helfen laut einer Unesco-Studie im Kampf gegen Analphabetismus. Derzeit könnten weltweit rund 774 Millionen Menschen nicht lesen oder schreiben, teilte die Bildungsorganisation der Vereinten Nationen am Mittwoch in Paris mit.

27.04.2014, 14:01 Uhr (Quelle: DPA)
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Mobiltelefone helfen laut einer Unesco-Studie im Kampf gegen Analphabetismus. Derzeit könnten weltweit rund 774 Millionen Menschen nicht lesen oder schreiben, teilte die Bildungsorganisation der Vereinten Nationen am Mittwoch in Paris mit.

Kein Buch, aber ein Handy

Darunter seien rund 123 Millionen junge Analphabeten. Dies stehe direkt im Zusammenhang mit dem Fehlen von Büchern. Südlich der Sahara etwa besäßen die meisten Menschen nicht mal ein einziges Buch. Gleichzeitig haben laut Unesco weltweit etwa sechs Milliarden Menschen Zugang zu einem funktionstüchtigen Mobilgerät.

Für die Pilotstudie in Äthiopien, Ghana, Indien, Nigeria, Pakistan, Uganda und Simbabwe wurden 4.000 Nutzer befragt, die über eine mobile Applikation Zugang zu Lesestoff haben. Laut Unesco liest etwa ein Drittel der Teilnehmer Kindern Geschichten vom Mobiltelefon vor. Etwa sechsmal mehr Frauen als Männer lesen auf dem Handy.

Insgesamt lesen Männer und Frauen auch jenseits der Mobilgeräte mehr, wenn sie erstmal begonnen haben, auf dem Handy zu lesen. Zudem nutzen laut Unesco viele Menschen die mobile Technik, um Texte entsprechend ihrer Lesefähigkeit zu suchen.

(Christian Wolf)

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