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Umfrage: Deutsche Internetnutzer nach NSA-Spähaffäre nicht vorsichtiger

Die große Mehrheit der Deutschen nutzt das Internet trotz der Datenschnüffelei durch Geheimdienste weiterhin unbedarft. Laut einer Umfrage im Auftrag der "Welt am Sonntag" haben nur 12,2 Prozent der Befragten angegeben, für sich Konsequenzen gezogen zu haben.

13.04.2014, 14:31 Uhr (Quelle: DPA)
Welt© Julien Eichinger / Fotolia.com

Trotz der Enthüllungen über das hemmungslose Datensammeln der Geheimdienste bewegen sich die meisten Deutschen nach einer Umfrage so unbedarft im Internet wie eh und je.

"Habe nichts zu verbergen"

Gut drei Viertel (76,9 Prozent) haben ihren Umgang mit persönlichen Daten nicht geändert, wie aus der repräsentativen Befragung des Marktforschungsunternehmens GfK im Auftrag der "Welt am Sonntag" hervorgeht. Nur 12,2 Prozent der 984 Befragten gaben an, für sich Konsequenzen gezogen zu haben, etwa indem sie weniger internetbasierte Dienste wie Online-Speicher und E-Mail-Portale nutzen oder auf andere Computerprogramme oder sogar Geräte umgestiegen sind.

41,9 Prozent der Befragten meinen dagegen, ihre Daten seien ausreichend gesichert. Und 49,8 Prozent sagten: "Ich habe nichts zu verbergen." Die Umfrage fand zwischen dem 14. und 21. März statt.

(Jörg Schamberg)

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