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Übersichtlichere Roaming-Preise bei o2

Die bisher zeitlich befristeten Aktionen "EU-Option" und "International-Option" werden ab dem 1. Januar unbefristet angeboten. Gespräche aus dem Ausland kosten einheitlich 59 Cent pro Minute.

18.12.2006, 14:01 Uhr
o2© Telefónica

Ab dem 1. Januar gelten in vielen Tarifen des Mobilfunk-Netzbetreibers o2 nicht nur neue Preise aufgrund der höheren Mehrwertsteuer, auch in Sachen Roaming tut sich etwas. Das Telefonieren im Ausland wird für den Kunden übersichtlicher. Die bisher zeitlich befristeten Aktionen "EU-Option" für Privatkunden und "International-Option" für Geschäftskunden werden Standard.
Einheitlicher Minutenpreis
Das heißt, Privatkunden zahlen bei Buchung der "EU-Option" für Gespräche nach Deutschland und für Telefonate ins Festnetz sowie ins Mobilfunknetz des jeweiligen Landes rund um die Uhr 59 Cent bei Abrechnung im Minutentakt. Jede Minute wird voll berechnet. Dauert ein Gespräch 2,13 Minuten, werden drei Minuten, also 1,77 Euro fällig. Gültig ist die EU-Option bei allen o2-Roaming-Partnern in allen EU-Ländern sowie in Andorra, Liechtenstein, Norwegen sowie in der Schweiz und in der Türkei. Eine zusätzliche Grundgebühr wird nicht fällig.
Auch GPRS-Verbindungen sind im Ausland möglich, die sind aber alles andere als günstig. Für die Übertragung von zehn Kilobyte werden im Roaming-Verfahren acht Cent fällig. Das heißt, pro Megabyte müssen von Privatkunden acht Euro an o2 gezahlt werden.
Preise vergleichen
In den Geschäftskundentarifen werden über die "International-Option" pro Minute 50 Cent netto berechnet. Beide Optionen können über die o2-Homepage im persönlichen Login-Bereich aktiviert werden. Vor einer Buchung ist eine Überprüfung empfehlenswert, ob bei einer manuellen Auswahl des Roaming-Netzes im entsprechenden Zielland ohne die Option möglicherweise günstiger telefoniert werden kann.

(Hayo Lücke)

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