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Überhitzende Ladegeräte: Google und HP stoppen Verkauf von Chromebook 11

In Deutschland sollte das HP Chromebook 11 in diesen Tagen in den Handel kommen, jedoch wird sich die Auslieferung wohl verzögern. Grund sind Berichte von US-Nutzern über überhitzende Ladegeräte. HP und Google reagierten mit einem Verkaufsstopp.

14.11.2013, 14:49 Uhr
Google© Google

Erst vor wenigen Tagen fiel auch in Deutschland der offizielle Startschuss zum Verkauf des neuen HP Chromebook 11. Erste Exemplare des für 299 Euro vorbestellbaren Gerätes sollten eigentlich in diesen Tagen ausgeliefert werden. Daraus dürfte nun allerdings erst einmal nichts werden.

Schäden durch Überhitzung

Grund ist ein von Google und HP verhängter Auslieferungsstopp. Die Unternehmen reagierten damit auf Berichte mehrerer Chromebook-Käufer in den USA zu Schäden durch überhitzende Ladegeräte. Ob es auch zu Bränden gekommen ist, ließen die Unternehmen offen.

In einem Blog-Beitrag erklärte Google am Mittwoch lediglich, man arbeite derzeit in Kooperation mit der US-Verbraucherschutzbehörde Consumer Product Safety Commission an einer adäquaten Lösungsstrategie. Weitere Informationen sollen zeitnah bekanntgegeben werden.

Bis dahin empfehlen HP und Google dringend, das im Lieferumfang befindliche Ladegerät nicht mehr zu benutzen. Besitzer eines Chromebook 11 sollten stattdessen vorerst ein anderes UL-zertifiziertes Micro-USB-Ladegerät verwenden - etwa von Smartphone oder Tablet-PC.

(Christian Wolf)

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