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Uber knickt ein: Fahrdienst in Berlin wird zur Mitfahrzentrale

Der Druck auf den Fahrdienst Uber wurde offenbar zu groß: Zumindest in Berlin rudert der Anbieter nun zurück und will seine Smartphone-App Uber Pop in eine Mitfahrzentrale umwandeln.

10.10.2014, 00:01 Uhr (Quelle: DPA)
Datenübertragung© envfx / Fotolia.com

Der Fahrdienst-Anbieter Uber dreht im Streit mit dem Taxigewerbe bei und will aus seiner Smartphone-App Uber Pop in Berlin eine Mitfahrzentrale machen. Wie die "Welt" in ihrer Freitag-Ausgabe berichtet, sollen die Tarife dabei massiv gesenkt werden. Für den Chauffeur-Dienst Uber Black wolle das kalifornische Unternehmen eine Betriebserlaubnis einholen und Fahrzeuge kaufen, die unter dieser Konzession fahren dürfen, schreibt die Zeitung.

Regelung gilt vorerst nur für Berlin

Dem Unternehmen war in Berlin und Hamburg zuletzt der Betrieb seines Dienstes untersagt worden. Ein bundesweites Verbot war vom Landgericht Frankfurt aus formalen Gründen zunächst ausgesetzt worden. Die Umwandlung in eine Mitfahrzentrale soll vorerst nur für Berlin gelten.

Dem Zeitungsbericht zufolge soll eine Fahrt mit Uber Pop in Berlin künftig 35 Cent pro Kilometer kosten. Bei den Verboten in Hamburg und Berlin hatten die Richter vor allem Anstoß an dem geforderten Fahrpreis genommen. Dieser dürfe die Betriebskosten des Wagens nicht überschreiten, andernfalls falle der Dienst unter die Regeln des Personenbeförderungsgesetzes und benötige eine entsprechende Konzession.

(Jörg Schamberg)

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