News

Twitter vereinfacht seine mobile Anwendungen

Für Google Android und Apple iOS sowie unter mobile.twitter.com im Browser eines Smartphones gibt es jetzt Twitter-Anwendungen, die sich mehr an die Gestaltung der Website anlehnen. Das Ziel der Überarbeitung ist, dass die Nutzer auf mobilen Geräten nicht nur lesen und schreiben, sondern auch andere Inhalte besser finden, um dann darauf zu reagieren.

07.02.2013, 16:15 Uhr
Smartphone© goodluz / Fotolia.com

Für Google Android und Apple iOS sowie unter mobile.twitter.com im Browser eines Smartphones gibt es jetzt Twitter-Anwendungen, die sich mehr an die Gestaltung der Desktop-Website anlehnen. Das Ziel der Überarbeitung ist, dass die Nutzer auf mobilen Geräten nicht nur lesen und schreiben, sondern auch andere Inhalte besser finden, um dann darauf zu reagieren. Was auf den ersten Blick wie eine Vereinheitlichung der Oberflächen aussieht, könnte aber doch der Einstieg in die Personalisierung von Suchergebnissen sein.

Mehr Informationen in einem Stream

Im Entdecken-Tab werden nun Tweets, Aktivitäten, Trends und Empfehlungen vereint. Der Nutzer muss also nicht mehr zwischen verschiedenen Bereichen wechseln, sondern erhält alles auf einen Blick. Auch nach einer Suche werden Tweets, Fotos und Personen in einer Übersicht angezeigt. In der Version für das iPhone lässt sich nun die Suche von jeder Seite starten. Den universell erreichbaren Suche-Button gab es bisher nur auf dem iPad und für Android.

Unter Verbinden werden neue Follower, Retweets und Erwähnungen ebenfalls in einer gemeinsamen Ansicht angezeigt. In den Einstellungen lässt sich dies aber rückgängig machen, dann sieht der Nutzer nur noch die Erwähnungen. Ein weiterer Klick wird beim Aufrufen eines Links gespart. Bisher klappte der Tweet erst aus, bevor sich nach einem weiteren Klick der Link im mobilen Browser öffnete. Dies gelingt jetzt direkt.

Gewichtete Suchergebnisse

Beim Zusammenfassen von Inhalten aus mehreren Quellen in einem Stream kam die Frage auf, in welcher Reihenfolge diese eingeblendet werden. Twitter zieht hierfür verschiedene Kriterien heran und spricht dabei von "burstiness". Unwichtiges wird rausgelassen, vermeintlich Wichtiges wird nach oben geholt. Eine solche Gewichtung der Suchergebnisse kennt man bereits von Google. Momentan scheint Twitter noch ausschließlich allgemeine Kriterien anzuwenden, die neue Technik könnte jedoch auch der Einstieg in die Entwicklung personalisierter Streams sein.

Die neuen Twitter-Anwendungen sind im Google Play Store sowie im Apple App Store erhältlich.

(Peter Giesecke)

Kommentieren Forum

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert. Schreiben Sie uns Ihre Meinung!

Zum Seitenanfang