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Twitter platzt aus allen Nähten

Nach Berechnungen des Marktforschungsunternehmens Comscore erreichte Twitter im Mai 2009 weltweit 37,3 Millionen Nutzer. Regelmäßig sehen Nutzer den Hinweis, dass die Twitter-Server überlastet sind.

02.07.2009, 17:59 Uhr (Quelle: DPA)
Datenverkehr© Julien Eichinger / Fotolia.com

Der Internet-Kurznachrichtendienst Twitter, auf dem auch onlinekosten.de mit einem eigenen Account "zwitschert", platzt derzeit aus allen Nähten. Nach Berechnungen des Marktforschungsunternehmens Comscore erreichte Twitter im Mai 2009 weltweit 37,3 Millionen Nutzer. Regelmäßig sehen Nutzer den Hinweis, dass die Twitter-Server überlastet sind.
Was bietet Twitter?
Auf dem Microblogging-Portal geben die Anwender in Kurztexten mit maximal 140 Zeichen Länge (in so genannten "Tweets") Antworten auf die Frage "Was machst Du gerade?", tauschen Links auf interessante Inhalte im Internet aus oder verweisen auf Fotos und Videos. Einige Unternehmen nutzen Twitter auch, um wie unsere Redaktion mit ihren Kunden zu kommunizieren oder Marketing für ihre Produkte zu betreiben.
Vor rund drei Jahren startete der Internet-Dienst als kleines Projekt im Silicon Valley in der Nähe von San Francisco. Mitgründer Jack Dorsey suchte nach einer Möglichkeit zu erfahren, was seine Freunde gerade tun. Mit dem Kapital der Firma Obvious bauten die Gründer das Projekt zu einem Start-up aus, arbeiten aber inzwischen wieder als eigenständiges Unternehmen.
Twitter-Anwender abonnieren die Mitteilungen anderer Benutzer, um sie regelmäßig lesen zu können. Die Abonnenten werden als "Follower" (engl. to follow = folgen) bezeichnet. Die Homepage von Twitter bietet auch eine Suchfunktion, über die man "Tweets" zu bestimmten Themen finden kann. Microsoft hat am Donnerstag eine Twitter-Suche bei Bing integriert.
Es ist nicht alles echt...
Ob Politiker, Hollywood-Star, Unternehmer oder Schüler - die Kommunikation über Twitter hat inzwischen alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens erfasst. Im politischen Umfeld wird Twitter derzeit viel beachtet, da Twitterer in Krisengebieten oder totalitären Staaten - neben Nutzern anderer sozialer Plattformen - schon oft die einzigen verfügbaren Augenzeugen und Nachrichten- Quellen waren. Inzwischen gibt es allerdings auch zahlreiche gefälschte Twitter-Profile, die sich einen prominenten Namen zunutze machen und darüber gefälschte Nachrichten oder satirische Beiträge lancieren.

(Hayo Lücke)

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