Kurznachrichtendienst

Twitter droht wegen Datenmissbrauch Millionen-Strafe

Die amerikanische Verbraucherschutzbehörde FTC wirft Twitter vor, im Jahr 2011 gegen Datenschutzauflagen verstoßen zu haben. Das könnte eine Strafe von bis zu 250 Millionen US-Dollar nach sich ziehen.

Christoph Liedtke, 05.08.2020, 14:13 Uhr (Quelle: DPA)
Twitter© Twitter Inc.

Twitter droht wegen angeblichen Missbrauchs von Nutzerdaten eine Millionenstrafe der US-Verbraucherschutzbehörde FTC. Der Kurznachrichtendienst warnte in der Nacht auf Dienstag in einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht, dass mit Sanktionen von bis zu 250 Millionen US-Dollar (213 Millionen Euro) zu rechnen sei.

Telefonnummern und E-Mail-Adressen für Werbezwecke

Die FTC wirft Twitter demnach vor, gegen Datenschutzauflagen von 2011 verstoßen zu haben. Konkret geht es dabei um den Einsatz von Telefonnummern und E-Mail-Adressen zu Werbezwecken. Mit Twitters jüngstem Schlamassel, bei dem die Accounts prominenter Nutzer von Bitcoin-Betrügern gekapert wurden, hat der Fall nichts zu tun.

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