Mehr Transparenz

Twitter bereinigt Follower-Zahlen um Millionen gesperrter Accounts

Plötzlich weniger Follower auf dem eigenen Twitter-Account? Davon sind aktuell etliche Twitter-Nutzer betroffen, da der Kurznachrichtendienst eine Aufräumaktion gestartet hat. Gesperrte Accounts werden bei den Follower-Zahlen nicht mehr berücksichtigt.

Twitter© preto_perola / Fotolia.com

San Francisco – Der Kurznachrichtendienst Twitter überarbeitet aktuell weltweit die Zahl der Follower in seinem System. Mehr Transparenz und akkuratere Angaben sollen das Vertrauen in Twitter stärken. Wie das Unternehmen am Mittwoch in einem Blogpost mitteilte, werden gesperrte Accounts künftig nicht mehr bei den Follower-Zahlen berücksichtigt. Daher könnten Twitter-Nutzer bei ihren Profilen in den kommenden Tagen einen Rückgang der Follower verzeichnen.

Künftig regelmäßig Änderungen bei Follower-Zahlen

Beim Großteil der Nutzer gehe es jedoch nur um vier Follower oder weniger. Lediglich bei Profilen mit einer größeren Zahl an Followern würde es einen stärker ausgeprägten Rückgang geben. In der Zukunft würden sich Follower-Zahlen regelmäßig ändern, da Twitter proaktiv problematische Accounts identifiziere.

Twitter sperrt Accounts von Nutzern, wenn plötzlich ungewohnte Aktivitäten auf dem Account zu beobachten sind. Dabei kann es sich beispielsweise um das Posten irreführender Links handeln oder um das Versenden einer ungewöhnlich hohen Zahl an Tweets. Accounts können auch gesperrt werden, wenn diese von einer größeren Anzahl an Nutzern blockiert werden. Twitter kontaktiere den Nutzer dann. Dieser müsse bestätigen, dass er weiterhin die Kontrolle über sein Twitter-Konto hat. Außerdem müsse er seinen Account validieren und sein Passwort erneuern.

Sechs Prozent der Follower-Zahlen betroffen

Laut einem Bericht von "Heise Online" gehe es um einige Dutzend Millionen Twitter-Konten, die sechs Prozent der Follower-Zahlen ausmachen. Dennoch würde die zuletzt bei rund 330 Millionen gelegene Zahl der aktiven Twitter-Nutzer durch die Aufräumaktion nicht beeinträchtigt.

Jörg Schamberg

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