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Twitter arbeitet weiter an Geo-Diensten

Mit einer Programmierschnittstelle für Geotagging und dem Zukauf des Anbieters Mixer Labs will Twitter künftig durch Standortinfos einen Mehrwert für Tweets erzeugen.

24.12.2009, 12:31 Uhr
Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

Fotodienste integrieren es und auch Handys und Digitalkameras werden zum Teil mit diesem Feature bestückt: Geotagging. Auch der Microblogging-Service Twitter bietet seit November eine Programmierschnittstelle, die es Entwicklern ermöglicht, eine Geotag-Funktion für Tweets einzubinden. Jetzt hat das amerikanische Unternehmen den Anbieter Mixer Labs aufgekauft, der auf seiner Website verschiedene Standort-bezogene Tools versammelt.
Neue Geo-Features für Twitter
Unter GeoAPI.com finden Entwickler zum Beispiel den Reverse Geocoder, der kryptische Koordinatendaten in den entsprechenden Ort umwandelt. Die angebundene Datenbank umfasst nach Angaben von Mixer Labs 16 Millionen Firmen und Points of Interest. Zusammen mit Mixer Labs will Twitter nun weiter an der Kombination von Mitteilungen und Standorten arbeiten und herausfinden, wie sich die bereits bestehenden Funktionen in die Geo-Schnittstelle des 140-Zeichen-Dienstes integrieren lassen.
Mit Hinzufügen der Standort-Information will Twitter die verschickten Infos interessanter und relevanter werden lassen. Zu den Clients, die bereits Tweets mit Geo-Daten erlauben, zählen unter anderem Gowalla, ein Dienst für Ausgehmöglichkeiten und Twidroid, ein Client für Android-Geräte.

(Saskia Brintrup)

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