Handyhersteller in Not

Trump will ZTE retten

Trotz großer Differenzen: Der US-Präsident Donald Trump will bei der Rettung von Chinas ZTE-Konzern helfen. Zu viele Arbeitsplätze gingen sonst verloren.

ZTE© ZTE Deutschland GmbH

Washington - US-Präsident Donald Trump will sich ungeachtet der massiven Spannungen in Handelsfragen mit China an der Rettung des chinesischen Telekommunikationsunternehmens ZTE beteiligen. Gemeinsam mit Chinas Präsident Xi Jinping arbeite er an einer Lösung, schrieb Trump am Sonntag auf Twitter. "Das Handelsministerium wurde angewiesen, das hinzukriegen", schrieb Trump weiter.

Massiver Handelskonflikt

Ansonsten gingen zu viele Arbeitsplätze in China verloren, argumentierte Trump. Allerdings gibt es auch massive Interessen von US-Unternehmen, die mit ZTE zusammenarbeiten.

Die USA und China befinden sich derzeit in einem massiven Handelskonflikt. Trump drohte Peking mit Strafmaßnahmen in Form von Zöllen und anderen Handelsrestriktionen in Höhe von bis zu 150 Milliarden US-Dollar.

ZTE mit 70.000 Mitarbeitern

ZTE hatte zuvor mitgeteilt, seinen Geschäftsbetrieb in wesentlichen Teilen einstellen zu müssen. Dafür werden Berichten zufolge Strafen der USA in Folge von Sanktionsverstößen verantwortlich gemacht. ZTE soll falsche Angaben über Verbindungen nach Nordkorea und Iran gemacht haben. ZTE beschäftigt rund 70.000 Mitarbeiter und liefert vor allem Infrastruktur für den Mobilfunkbetrieb.

Marcel Petritz / Quelle: DPA

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