Neuer US-Präsident

Trump verzichtet bislang auf verschlüsselte Kommunikation

Donald Trump, der kommende 45. Präsident der USA, nutzt laut einem Medienbericht auch bei Gesprächen mit Staatsoberhäuptern und fremden Regierungen keine Verschlüsselung. Die Gespräche seien somit nicht abhörsicher.

Jörg Schamberg, 10.12.2016, 10:18 Uhr (Quelle: DPA)
USA© Beboy / Fotolia.com

Washington - Donald Trump kommuniziert nach einem Medienbericht nach wie vor komplett unverschlüsselt und ungesichert auch mit Staatsoberhäuptern und fremden Regierungen. Wie "Politico" berichtet, nutzt der designierte US-Präsident für seine Gespräche bisher keinerlei Infrastruktur, die dafür von der Regierung vorgesehen ist.

Werden Trumps Gespräche abgehört?

Die Kommunikationsbehörde des Weißen Hauses sei in die Kommunikation Trumps nicht eingebunden, schreibt das Portal. Es seien bisher keinerlei Kontakte bekannt. Auf diese Weise sei es gut möglich, dass Trumps Gespräche von interessierter Seite abgehört würden.

Einen Großteil seiner öffentlichen Kommunikation wickelt Trump aber eh gänzlich unverschlüsselt ab. Für seine ebenso leidenschaftliche wie umstrittene Nutzung des Kurznachrichtendienstes Twitter vor allem am frühen Morgen wird Trump viel kritisiert.

Barack Obama hatte 2009 nach seiner Amtsübernahme darauf bestanden, sein Blackberry-Smartphone behalten zu dürfen. Das Gerät wurde aber sicherheitstechnisch hochgerüstet, und er dürfte damit nur mit einem sehr kleinen Kreis kommunizieren.

Kommentieren Forum

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert. Schreiben Sie uns Ihre Meinung!

Zum Seitenanfang