Neue Strategie

Trump lockert Vorgaben im Cyberkrieg

Das Verteidigungsministerium hat nun mehr Möglichkeiten, um Cyberangriffe auszuführen. Dafür hat US-Präsident Donald Trump gesorgt. Der nationale Sicherheitsberater begrüßte die Entscheidung.

Hackerangriff© Sergey Nivens / Fotolia.com

Washington - US-Präsident Donald Trump gewährt den Cyberkriegern des Verteidigungsministeriums mehr Spielraum bei Reaktionen auf eventuelle Angriffen auf die USA. Sie dürften ihre Gegner nun öfter und mit weniger Auflagen angreifen, zitierte die "New York Times" den nationalen Sicherheitsberater John Bolton zur neuen Cyber-Strategie der USA. "Unsere Hände sind nun nicht mehr so gebunden wie unter der Obama-Regierung»" sagte Bolton zu den Änderungen, mit denen die von Trumps Amtsvorgänger Barack Obama angeordneten Restriktionen per Geheimbefehl gelockert wurden.

Geheimbefehl unterzeichnet

Der von Trump bereits im August unterzeichnete Geheimbefehl gibt der amerikanischen Cybertruppe mehr Spielraum, um auf Attacken von außen zu reagieren. Nach Recherchen der Zeitung entfalle nunmehr bei eventuellen Angriffen der langwierige Prozess der Zustimmung und Meinungsbildung diverser US-Behörden zu eventuellen Gegenmaßnahmen. Zu Details des künftigen Vorgehens wollte sich Bolton jedoch nicht äußern.

Marcel Petritz / Quelle: DPA

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