Security

Trojaner-Spam leugnet Tod von Michael Jackson

Wer in diesen Stunden eine E-Mail in seinem Postfach findet, in der von einem Abschiedsbrief des Popstars Michael Jackson die Rede ist, sollte die Nachricht schnell löschen.

05.06.2005, 09:47 Uhr
Datenübertragung© envfx / Fotolia.com
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Internetnutzer sind einmal mehr zur Vorsicht aufgerufen: Eine neue Spam-E-Mail, die behauptet, Beweise für einen Selbstmordversuch des US-Sängers Michael Jackson zu liefern, installiert beim Öffnen einen trojanisches Pferd auf dem Rechner des Empfängers.
Vorsicht vor fremden Links!
In der in schlechtem Englisch verfassten E-Mail wird behauptet, der Popstar habe auf seiner Neverland Ranch versucht, sich das Leben zu nehmen, sagte eine Sprecherin der britischen Software-Sicherheitsfirma SophosLabs. Ein Link verspreche danach einen Blick auf den Abschiedsbrief des Sängers. Die Hacker machen sich hierbei den Hype um den wegen Kindesmissbrauchs angeklappten "King of Pop" zunutze. Viele Fans, die um ihren Star hoffen und bangen, könnten die E-Mail voller Angst öffnen.
Sobald der Link angeklickt werde, gelange der Nutzer aber auf eine Internetseite, die heimlich den Virus installiere, mit dem der Versender der E-Mail Zugriff auf den Computer des ahnungslosen Empfängers haben, sagte SophoLabs-Sprecherin Carole Theriault weiter. Sie warnte davor, auf Links in Werbemails zu klicken. "Die kranken Gehirne, die hinter solchen Viren stecken, nutzen die Namen von Berühmtheiten oder aktuelle Ereignisse, um so viele Computer wie möglich zu infizieren."

(Hayo Lücke)

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