Kostenlose WLAN-Zugänge

TP-Link spendet Freifunkern über 1.000 WLAN-Router für Flüchtlingsunterkünfte

Netzwerkspezialist TP-Link will Flüchtlingen kostenlose WLAN-Zugänge ermöglichen. Dem Förderverein Freie Netzwerke e.V spendete TP-Link 1.045 WLAN-Router. Die Freifunker errichten damit bundesweit kostenlose WLAN-Zugänge in Flüchtlingsunterkünften.

TP-Link TLWR841NTP-Link hat über 1.000 solcher WLAN-Router an einen Freifunk-Förderverein gespendet.© TP-LINK Deutschland GmbH

Hofheim am Taunus – Hunderttausende Menschen sind in den vergangen Monaten nach Deutschland geflüchtet, unter anderem vor dem Bürgerkrieg in Syrien. Zwar besitzen viele ein eigenes Smartphone, in Deutschland angekommen müssen aber die meisten wegen der relativ teuren Mobilfunkverträge zunächst ohne Internet auskommen. Somit fehlen oft auch der Kontakt zur Familie im Heimatland per Skype oder der Abruf von Informationen über das Gastland. Auch Online-Deutschkurse könnten über das Internet wahrgenommen werden, wenn ein entsprechender Internetzugang vorhanden wäre. Um die WLAN-Versorgung in Flüchtlingsunterkünften zu verbessern, hat der Netzwerkspezialist TP-Link kürzlich dem Förderverein Freie Netzwerke e.V. insgesamt 1.045 WLAN-Router gespendet.

Bundesweiter Einsatz der WLAN-Router in Flüchtlingsunterkünften

Die Router wurden an die Berliner Zentrale des Fördervereins ausgeliefert, von dort werden die Geräte an rund 50 lokale Freifunk-Gruppen in ganz Deutschland verteilt. Die in den Gruppen organisierten Freiwilligen errichten mit Hilfe der gelieferten Router kostenlose WLAN-Zugänge in verschiedenen Flüchtlingsunterkünften. Die gespendeten TP-Link Router vom Modell TL-WR841N mit zwei Antennen und einer Funkrate von 300 Mbit/s kommen etwa auf dem Flüchtlingswohnschiff Transit im Hamburger Binnenhafen zum Einsatz. In Magdeburg haben Freifunker auf dem Dach der Flüchtlingsunterkunft eine Richtfunk-Antenne installiert, über die das Gebäude mit Internet versorgt wird. Die Internetverbindung in den Wohneinheiten selbst erfolgt über mehrere dort platzierte TP-Link-Router.

"Freifunk ist nicht nur ein technisches, sondern vor allem ein soziales Projekt, das sich Wissensvermittlung über Free Networks und die Verminderung der digitalen Spaltung zum Ziel gesetzt hat", erläutert Monic Meisel, Vorstand des Fördervereins Freie Netzwerke.

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Jörg Schamberg

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