News

TP-Link: So wird der WLAN-Router wirklich sicher

Ein WLAN-Router sollte bereits sicher sein, wenn er aus der Verpackung genommen wird - und auch bleiben. Der Router-Hersteller TP-Link sieht sich aber genötigt, fünf Tipps zu geben, wie der WLAN-Router wirklich sicher bleibt.

Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Ein WLAN-Router sollte bereits sicher sein, wenn er aus der Verpackung genommen wird - und auch bleiben. Der Router-Hersteller TP-Link sieht sich aber genötigt, fünf Tipps zu geben, wie der WLAN-Router wirklich sicher bleibt. Hacker würden vermehrt die Hardware oder Software von Routern angreifen. Durch Manipulationen an der Firmware könnten die Router-Besitzer beim Browsen im Internet auf gefälschte Webseiten geführt werden und dort einem Betrugsversuch ausgesetzt sein.

Tipp 1: Antivirus-Schutz aktivieren

Der Router-Hersteller empfiehlt die Installation einer Antiviren-Schutzsoftware auf dem Computer, die mit einer Anti-Phishing-Funktion für den Browser und auch für das Mail-Programm ausgestattet ist. Auf diese Weise könnte der Aufruf gefälschter Webseiten unterbunden werden.

Tipp 2: Zugangsdaten überprüfen

TP-Link empfiehlt zudem, voreingestellte Passwörter zu ändern. Die neuen Schlüssel sollten eine Kombination aus Großbuchstaben, Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen sein. Was dabei vergessen wurde zu erwähnen: Lang sollten die Passwörter sein. Mindestens zwölf Stellen empfehlen mittlerweile Experten.

Tipp 3: Browsertracking deaktivieren

TP-Link versteht darunter: Im Browser sollte das Speichern von Benutzername und Passwort deaktiviert werden. Von der Do-not-track-Funktion, die massgeschneiderte Werbung unterbinden soll, ist hier nicht die Rede. Es wird auch dazu geraten, den Browser nach der Konfiguration zu schließen. Sonst könnten sich Hacker unter Umständen beim Router anmelden und die Zugangsberechtigungen oder Sicherheitseinstellungen ihrerseits ändern.

Tipp 4: Firmware-Updates installieren

In regelmäßigen Abständen sollten die Nutzer auch prüfen, ob ihre Router-Firmware noch auf dem aktuellen Stand ist. Ein Blick auf die Website von TP-LINK offenbart die aktuell laufende Firmware des Routers, ein Blick in den Router schließlich, ob ein Update fällig ist.

Tipp 5: Remote-Verwaltung deaktivieren

Auch wenn die Router-Hersteller immer mehr Funktionen einbauen und versuchen, sich in der Werbung gegenseitig zu übertrumpfen. An dieser Stelle empfiehlt TP-Link eine Funktion zu deaktivieren, genauer: erst gar nicht zu aktivieren. Denn bei den TP-LINK-Routern ist die Remote-Management-Funktion erst gar nicht eingeschaltet. Die Nutzer sollen die Fernverwaltung nur dann aktivieren, wenn sie diese wirklich benötigen.

(Peter Giesecke)

Kommentieren Forum

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert. Schreiben Sie uns Ihre Meinung!

Weitere Infos zum Thema
Zum Seitenanfang