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Toughbook CF-D1: Das Panasonic-Tablet für die Werkstatt

Das Tablet Panasonic Toughbook CF-D1 wurde für die Diagnose von Maschinen und Motoren in schmutzigen Umgebungen entwickelt und widersteht Stößen sowie Stürzen aus einer Höhe von bis zu 90 Zentimetern, Flüssigkeiten, Staub und extremen Temperaturen.

05.02.2014, 19:22 Uhr
Datenaustausch© violetkaipa / Fotolia.com

Panasonic hat mit dem Toughbook CF-D1 eine zweite Version seines Diagnose-Tablets vorgestellt. Es wurde für die Diagnose von Maschinen und Motoren in schmutzigen Umgebungen entwickelt und widersteht Stößen sowie Stürzen aus einer Höhe von bis zu 90 Zentimetern, Flüssigkeiten, Staub und extremen Temperaturen gemäß dem Standard IP65 ("full ruggedized").

13,3-Zoll-Display mit bis zu 1.000 cd/m²

Das Panasonic Toughbook CF-D1 soll in Werkstätten zum Einsatz kommen, in denen Maschinen repariert werden, aber auch unterwegs bei Unfällen. Rettungsdienste können auf dem 13,3 Zoll großen Display Lagepläne, Karten und Zeichnungen einsehen. Das neue Modell soll mehr Leistung und weitere Kommunikationsoptionen bieten.

Der resistive HD-Bildschirm erfasst nicht nur Eingaben mit dem nackten Finger, sondern auch mit einem Handschuh oder per Stift – laut Panasonic sogar in nassen Umgebungen. Durch eine hohe Helligkeit soll sich das Display auch in Werkstätten und in direktem Sonnenlicht gut ablesen lassen. Das Automotive-Modell erreicht eine Helligkeit von 400 cd/m², das Field-Modell eine Helligkeit von bis zu 1.000 cd/m². Letzeres verfügt zudem über Zirkularpolarisation sowie über eine Antireflexionsbeschichtung.

LTE-Modul auf Wunsch

Innen finden sich der Intel-Prozessor Core i5-3340M vPro, ein Standard-Voltage-Prozessor der dritten Generation, der mit 2,7 Gigahertz getaktet ist, sowie eine 500 Gigabyte große Festplatte. Auf Wunsch kann auch eine schnelle SSD mit 256 Gigabyte gewählt werden. Als Betriebssytem kommt jetzt Windows 8.1 Pro zum Einsatz.

Ins Internet gelangt das Toughbook CF-D1 in der Werkstatt über WLAN a/b/g/n, im Nahbereich funkt es über Bluetooth 4.0. Für den Außeneinsatz kann optional ein Modell mit dem LTE-Modul Gobi 5000 sowie mit GPS gewählt werden. Es gibt einen Anschluss für USB 3.0, zwei für USB 2.0 und einen Triple-Bay-Anschluss, der eine serielle Schnittstelle, ein VGA-Interface, einen zweiten LAN-Anschluss oder bis zu zwei weitere USB-Anschlüsse zur Verfügung stellen kann.

Preis beginnt bei 2.470 Euro – ohne Mehrwertsteuer

Die Kamera auf der Rückseite löst nun mit fünf Megapixeln auf. Mit einer einzigen Akkuladung soll eine Laufzeit von bis zu neun Stunden möglich sein – allerdings nur bei geringer Helligkeit in geschlossenen Räumen, nicht im Außeneinsatz. Das Toughbook CF-D1 wiegt 2,25 Kilogramm. Für die Sicherheit der Daten sorgen Funktionen wie AMT, Intel vPro (optional), ein Kensington-Schloss, ein Smartcard-Reader (optional) und Sicherheitsprogramme von Panasonic.

Das Diagnose-Tablet von Panasonic kann mit einer Handschlaufe oder mit einem Bügel ausgestattet werden, der je nach Arretierung als Tragegriff oder als Standfuß genutzt werden kann. Zusätzlich wird eine Docking-Station angeboten, die unterschiedliche Blickwinkel erlaubt.

Das neue Toughbook CF-D1 wird in den Varianten Automotive und Field ab März zusammen mit einem günstigeren Modell mit Intel Celeron 1037U (1,8 GHz) erhältlich sein. Der Preis beginnt bei 2.470 Euro (ohne Mehrwertsteuer).

(Peter Giesecke)

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