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Toshiba: Weißer Touch-PC und neue Notebooks

Der Hersteller aus Japan hat seiner All-in-One-PC-Serie und verschiedenen Laptop-Reihen ein Prozessor-Update und mehr Speicherplatz verpasst. Auch neue Konfigurationen der 3D-Notebooks und Leichtgewichte sind verfügbar.

20.01.2012, 11:11 Uhr
Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Toshiba startet mit einem umfangreichen Hardware-Update ins neue Jahr. Nach der CES in Las Vegas kündigt der japanische Hersteller ein neues Modell aus seiner kürzlich gestarteten All-in-One-Reihe und neue Notebook-Konfigurationen an – bevorzugt aus dem Multimediabereich.

Neue CPU für den Qosmio DX730

Toshibas erster All-in-One-PC ist der Qosmio DX730-10K, der Anfang Dezember für 1.099 Euro ins Angebot aufgenommen wurde. Nun kommt mit dem DX730-10N ein zweites Modell der Touch-Serie im 23-Zoll-Format hinzu, das sich allerdings nur unwesentlich vom ersten Gerät unterscheidet. Nicht nur das weiße Gehäuse ist geblieben, auch eine Nvidia GeForce GT 540M Grafikkarte, 4 Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher, 1 Terabyte Speicherplatz und ein Blu-ray-Laufwerk hat Toshiba gleichermaßen verbaut. Getauscht wurde lediglich der Prozessor: Aus einem Intel Core i5-2430M mit 2,4 Gigahertz (GHz) im DX730-10K wird im DX730-10N ein i5-2450M mit 2,5 GHz. Der PC mit Full-HD-Bildschirm, Hybrid-TV-Tuner und kabellosen Eingabegeräten sowie Fernbedienung steht inklusive Windows 7 Home Premium 64-bit für 1.099 Euro – und damit zum gleichen Preis – bereit.

3D ohne Brille: Neues Qosmio F750-Modell

Neues ergibt sich auch beim Qosmio F750, dem brillenlosen 3D-Notebook mit 15-Zoll-Bildschirm. Mit dem neuen Modell Qosmio F750-12V, das wie alle anderen Seriengeräte für 1.649 Euro angeboten wird, stockt Toshiba den Speicherplatz von 500 auf 750 GB auf. Allerdings fällt damit der 4 GB kleine Flashchip weg: Die 500-GB-Festplatten von Seagate integrieren ein SLC-NAND-Flashmodul, um häufig genutzte Programme schneller starten zu lassen. Weitere Informationen zum 3D-Vergnügen ohne Brille auf der Nase enthält unser Toshiba Qosmio F750 Test.

Mehr Speicherkapazität im Qosmio X770

Ebenfalls ein Speicher-Upgrade erhält die Toshiba Qosmio X770 Serie. Im Gegensatz zu den bereits verfügbaren Notebooks liefern die Konfiguration X770-13G für 1.649 Euro und X770-123 für 1.449 Euro eine Speicherkapazität von 1.500 GB, beigesteuert durch zwei 750-GB-Platten. Bislang lag das Maximum bei 1.000 GB. Das teurere Gerät mit Full-HD-Bildschirm (1920x1.080) ist fit für die Wiedergabe von 3D-Inhalten, benötigt jedoch eine Shutterbrille. Diese legt Toshiba dazu. Das X770-123 kommt mit 1.600x900 Bildpunkten und ohne 3D-Anzeige aus. Beide 17-Zöller stecken in einem schwarzen Gehäuse mit roten Verzierungen und rechnen mit einem Intel Core i7-2670QM Quad-Core-Prozessor mit 2,2 GHz. Auch 8 GB RAM und eine Nivida GeForce GTX 560M Grafikkarte lässt der Hersteller beiden Modellen einpflanzen – in der 200 Euro teureren Variante gekrönt von Nvidia Optimus. So kann der Nutzer dem Akku bei weniger aufwendigen Aufgaben etwas Erholung gönnen, indem automatisch auf die CPU-Grafik umgeschaltet wird.

Zusätzlich hält Toshiba neue Modelle innerhalb der Satellite-Serien P und L sowie neue C-Exemplare für Einsteiger bereit. Dort finden sich neben Laptops mit Intel Core-i-Prozessor der aktuellen Generation Sandy Bridge auch Varianten mit den AMD Brazos CPUs E-300 und E-450 mit integrierter Grafik. Die Preise beginnen bei 449 Euro.

Satellite R830 und R850 aktualisiert

Einen neuen Prozessor gibt es für die Satellite Serien R830 und R850. Genau wie den eingangs erwähnte All-in-One-PC treibt auch das R830-1FZ und das R850-1F6 ein Intel Core i5-2450M mit eingebautem HD 3000 Grafikchip an. Davon abgesehen ergeben sich mit dem 1.249 Euro teuren R830-1FZ keine Neuerungen gegenüber den ersten R830-Notebooks. Die matt-schwarzen Subnotebooks mit entspiegeltem Display im 13,3-Zoll-Format sind mit einem Gewicht ab 1,5 Kilogramm und einer Akkulaufzeit von bis zu 9 Stunden für mobile Anwender geeignet. Zum Teil sind sie mit einer SSD bestückt: Das neue R830-1FZ bietet davon 256 GB. Ein Blick ins Datenblatt fördert außerdem 4 GB Arbeitsspeicher und ein optisches Laufwerk zu Tage. Ähnlich sieht es beim Satellite R850-1F6 für 799 Euro aus; auch die 15,6-Zoll-Ausführung ähnelt mit 4 GB RAM, 500 GB Speicherplatz, integrierter Grafiklösung und DVD-Brenner seinen Vorgängern.

Alle Einzelheiten und eine Vergleichsmöglichkeit für die zahlreichen Toshiba Notebooks hält der Anbieter auf seiner Website de.computers.toshiba-europe.com bereit.

(Saskia Brintrup)

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