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Toshiba: Notebooks im Sixpack

Vom liebsten Spielzeug der Deutschen hat Toshiba noch vor der CeBIT gleich sechs neue Modelle vorgestellt.

17.02.2005, 12:51 Uhr
Datenaustausch© violetkaipa / Fotolia.com

Egal ob High End oder Low Budget: Selten gab es eine so große Auswahl an mobilen Computern. Allein Hersteller Toshiba präsentiert gleich sechs neue Modelle der Baureihen Portégé, Satellite und Tecra.
Der Einsteiger
Das Satellite L10-130 ist mit 899 Euro der günstigste Neuling der Toshiba-Familie. Angetrieben wird der Frischling von einer Intel Celeron-M 360 CPU, die mit einem Takt von 1,4 Gigahertz auskommt. Zusätzlich zur 40 Gigabyte großen Festplatte verfügt der 2,6 Kilogramm schwere Rechner über 256 Megabyte Arbeitsspeicher und ein CD-RW/DVD-Combo Laufwerk. Das 15-Zoll große Display wird von einem Intel 852 GME Grafikchipsatz gefüllt, der mit 64 Megabyte Speicher vom Hauptspeicher arbeitet.
Das Gerät kommt etwa zweieinhalb Stunden ohne Steckdose aus. Softwareseitig ist das Satellite L10-130 mit Microsoft Windows XP in der Home-Edition, Office OneNote 2003 und weiterer nützlicher Programmen ausgerüstet.
Klasse hat ihren Preis
Pünktlich zur CeBIT bringt Toshiba das nur 1,65 Kilogramm leichte Portégé M300 Notebook. Es ist mit einem Intel Pentium-M Prozessor ausgestattet, der bei 1,2 Gigahertz Taktfrequenz über eine so geringe Stromaufnahme verfügt, dass der Akku des Portégé für annähernd sechs Stunden Saft hat. Auch die weiteren Features können sich sehen lassen: 512 Megabyte Arbeitsspeicher, 60 Gigabyte Festplatte und ein DVD-Supermulti-Laufwerk, das nahezu alle Formate verarbeiten kann.
Der Intel 855 GME Grafikchipsatz mit 64 Megabyte geklautem Speicher füllt das 12 Zoll große TFT-Display. Für eine optimale Verbindung bei jeder Gelegenheit sorgen W-LAN, Bluetooth und co. Das Portégé M300 wird ab Ende Februar für 3.499 Euro im Handel erhältlich sein. Preislich bildet das Tecra A4 zusammen mit dem Satellite A80 die Mittelklasse des neuen Toshiba-Angebots. Im Inneren des A4 schlägt ebenfalls ein Intel-Herz: Die Pentium-M CPU bringt es je nach Ausführung auf bis zu zwei Gigahertz Taktfrequenz. Mit 512 Megabyte Arbeitsspeicher, maximal 80 Gigabyte Festplatte und - je nach Modell - einem DVD-Supermulti-Laufwerk mit Double-Layer erwarten den User allerdings alte Bekannte.
Grafik-Power
Die Stärke des Tecra liegt in der Grafik. Das große 15,4 Zoll Display im Format 16:10 hat eine Auflösung von 1280 x 800 Bildpunkten. In Verbindung mit der ATI Radeon Mobility X300 16-fach PCI-Express Grafikkarte mit 128 Megabyte Arbeitsspeicher wird der Tecra A4 zum wahren Multimediatalent. Der Akku des 2,78 Kilogramm scheren Gerätes verweigert allerdings erst nach 3,5 Stunden die Arbeit. Für mindestens 2.099 Euro wechselt das Tecra A4 den Besitzer.
Satellite: Alltag
Der Satellite A80 hält keinerlei Überraschungen mehr bereit. Mit seiner Intel Pentium-M 730 CPU mit 1,6 Gigahertz liegt bei der Prozessorleistung im Mittelfeld der Neuvorstellungen. Maximal 512 Megabyte Arbeitsspeicher und bis zu 60 Gigabyte Festplattenspeicher je nach Ausführung sind ebenfalls ein alter Hut. Grafisch kann der A80 jedoch durch einen Intel Mobile 915 GM Chip mit 128 Megabyte Speicher überzeugen.
Der Akku des neuen Satellite hält knappe vier Stunden. Die zwei neuen der A80 Serie, der A80-116 und der A80-122, sind ebenfalls ab Ende Februar erhältlich. Für den A80-122 muss man 1.149 Euro auf den Tisch legen. Der etwas besser ausgestattete A80-116 wird dagegen 1.299 Euro kosten.

(Patrick Neubert)

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