Notebooks

Toshiba: Neue Notebooks, neue Produktnamen, mehr Touch

Mehr Einfachheit beim Design und bei den Bezeichnungen: Toshiba räumt zum Sommer seine Notebookserien auf und wird fast alle Modellreihen wahlweise mit oder ohne Touchscreen anbieten.

04.06.2013, 13:21 Uhr
Datenaustausch© violetkaipa / Fotolia.com

Auf der Toshiba World 2013 in Amsterdam kündigte Toshiba Ende März neue Ultra-HD-Fernseher, das Smart-TV-Portal Toshiba Cloud TV und auch Blu-ray-Player an. Im Zuge dessen führte das japanische Unternehmen außerdem ein neues, einheitliches Design ein, das den Produkten einen höheren Wiedererkennungswert verleihen soll. Dieses beschränkt sich allerdings nicht nur auf den Home-Entertainment-Bereich: Auch die neuen Laptops und Tablets von Toshiba erhalten abgerundete Ecken, schmalere Display-Rahmen und die ringförmige, beleuchtete Einschalttaste. Darüber hinaus ändert Toshiba die Produktnamen der Notebooks - und startet eine Vielzahl neuer Modelle mit den aktuellen Intel "Haswell"-Prozessoren.

Neue Namen für Toshiba Laptops

Bei der Design-Änderung hatte Toshiba vor allem eine Vereinfachung im Sinn. Die neue Gestaltung der Notebooks gewährt eine freie Sicht auf die Scharniere und soll bequemes Tragen unter dem Arm ermöglichen. Im Detail wird unter anderem das Toshiba-Logo verkleinert und die Touchpads erhalten eine umgedrehte U-Form, sind also oben abgerundet. Die zweistellige Nummerierung der neuen Laptop-Serien ersetzt ab Sommer die bisherigen dreistelligen Produktbezeichnungen, da Toshiba bereits bei 900er-Reihen angelangt war.

Die Seriennamen bleiben mit L, P, C und X unverändert, hinzu kommt nun die S-Linie. Unterschieden wird im Bereich der Consumer-Notebooks zwischen den Reihen Satellite und Qosmio. Die Ziffern geben schlicht und ergreifend die Displaygröße an: Ein Satellite P40 weist dementsprechend auf ein Notebook mit 14-Zoll-Bildschirm und L50 auf ein 15,6-Zoll-Display hin. Ein D hinter der Bezeichnung bedeutet, dass ein AMD-Prozessor verbaut ist, ein t lässt einen Touchscreen durchscheinen.

UltraHD-HDMI-Anschlüsse

Den Fokus legt Toshiba insbesondere bei den leistungsstarken Geräten auf eine dünnere Bauweise, Wireless Display und HDMI-Ports, die Ultra-HD-Inhalte ausgeben können. Zunehmend erhalten die Bildschirme eine Full-HD-Auflösung, sollen außerdem weniger stark spiegeln und werden - mit Ausnahme der Highend-Serie Qosmio X für Gamer - auch als Touchscreen-Variante mit Edge-to-Edge-Design angeboten werden, um Windows 8 per Finger bedienen zu können. Während die teureren Rechner im Aluminium-Gehäuse auf den Markt kommen, sollen die Alltags-Notebooks aus Kunststoff laut Toshiba in verschiedenen Farben erhältlich sein. In Amsterdam gab es beispielsweise ein Satellite L40 in Türkis-Grün zu sehen, ob es die Farbe tatsächlich in die Serienproduktion schafft, war allerdings unklar.

Weiter auf Seite 2: Die technischen Daten der neuen Toshiba Notebooks mit Intel "Ivy Bridge" oder "Haswell".

Die meisten neuen Notebooks sind ab Juli dieses Jahres verfügbar. Die Satellite C50/C70-Serie mit 15,6-Zoll- beziehungsweise 17,3-Zoll-Display und glänzendem Kunststoffgehäuse kostet zwischen 499 und 749 Euro und hält sowohl Modelle mit Intel Pentium- als auch Core-i-Prozessor oder aber AMD APU bereit. Je nach CPU kümmert sich dann Intels HD 4000 Grafikchip, eine Nvidia Grafikkarte oder AMD-Technik um die Grafikaufgaben. Die Arbeitsspeicher-Spannbreite reicht von 4 bis 16 Gigabyte (GB), die Speicherkapazität von 500 bis 1.000 GB. Mit einem Touchscreen bestückt ist das C55t-A-10G für 649 Euro mit Intel Pentium 2020 mit 2,4 Gigahertz (GHz) und DVD-Laufwerk.

Toshiba Satellite L50

Das dünnere L50 wird je nach Ausführung weniger als 24 bis 28 Millimeter (mm) dick sein und integriert Lautsprecher von Onkyo, ein größeres Touchpad und zwei USB-3.0-Ports. Die Farbwahl umfasst vier Töne, zunächst startet das "perlweiße" L50-A-10Q für 899 Euro. Im Detail verbaut werden ein Intel Core i7-4700MQ Prozessor mit 2,4 GHz, 8 GB RAM, eine Nvidia GeForce GT 745M mit 2 GB und 750 GB Speicherplatz. Wer ein kompakteres Subnotebook oder einen Desktop-Ersatz bevorzugt, findet die Serie auch als L40 im 14-Zoll-Format und mit 17,3-Zoll-Display mit Full-HD-Auflösung als L70. Hier nennt Toshiba die Konfiguration L70-A10T, die für 999 Euro das gleiche Innenleben wie der 15,6-Zöller nutzt.

Satellite P und S

Stärker ist die Serie Satellite P40/P50/P70 mit Full-HD-Auflösung, Gehäuse im Metall-Look und Harman/Kardon-Sound. Die Grafikkarte mit bis zu 4 GB Grafikspeicher steuert auch bei diesen Modellen Nvidia bei. Ferner sind bis zu 32 GB RAM, ein TV-Tuner sowie Kombinationen aus HDD und SSD möglich. Als Extras winken eine 2-Megapixel-Webcam mit Stereo-Mikrofonen und eine Tastaturbeleuchtung. Die ersten beiden Vertreter sind das P70-A-104, das für 1.349 Euro einen Intel Core i7-4700MQ, 8 GB RAM, ebenfalls eine GeForce GT 745M sowie eine Terabyte-Festplatte (TB) spendiert, und das 1.799 Euro teure P70-A-10P. Letzteres kombiniert eine 1,5-Terabyte-HDD mit einer SSD mit 256 GB Speicherplatz.

Das neue Satellite S50/S70 ist wiederum dünner und lockt mit edlen Materialien sowie in den Top-Modellen mit Hybrid-Speicher, der eine klassische Festplatte mit flottem Flashspeicher ergänzt. Zum Marktstart im Juli schickt der Hersteller die Konfiguration S50-A-10H mit Intel Core i7-4700MQ, Nvidia GeForce GT 740M und Optimus-Grafikwechsler sowie 1 TB Speicherplatz für 949 Euro ins Rennen und legt zudem eine Touchscreen-Variante vor. Als S50t-A-10P kostet das 15,6-Zoll-Gerät mit HD-Auflösung 1.099 Euro.

Neue Gaming-Maschine für XL-Blu-rays

Als Gaming-Laptop tritt das Qosmio X70 mit vier Harman/Kardon-Lautsprechern und Nvidia-Grafik an. Laut Toshiba wird es im dritten Quartal für 1.549 bis 2.199 Euro über die Ladentheke gehen und mit einem Intel "Haswell" Quad-Core-Prozessor sowie einer Nvidia GTX 770 Mobil-Grafikkarte mit bis zu 3 GB eigenem Speicher Spielerherzen höher schlagen lassen. Die Games lassen sich dabei auf einem 17,3 Zoll großen Full-HD-Display mit einer Reaktionszeit von 8 Millisekunden genießen. Je nach Konfiguration befinden sich bis zu 32 GB RAM sowie 3 TB HDD-Speicher oder bis zu 256 GB SSD-Speicher an Bord. Auch Hybrid-Varianten sind zu haben. Für Filmfans und zur Datensicherung liefert das Qosmio X70 ferner ein Blu-ray-XL-Laufwerk, das bereits vierlagige Blu-rays mit 128 GB Speicher unterstützt.

(Saskia Brintrup)

Kommentieren Forum

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert. Schreiben Sie uns Ihre Meinung!

Zum Seitenanfang