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Toshiba KIRAbook: Ultrabook macht Retina-MacBook Konkurrenz

Das MacBook Pro mit Retina-Display und das Chromebook Pixel bekommen einen Gegner: Toshibas neues und besonders leichtes KIRAbook versammelt 2.560 x 1.440 Bildpunkte auf 13,3 Zoll und wird mit Premium-Service geliefert.

18.04.2013, 15:01 Uhr
Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Knackig scharfe Displays sind nicht nur bei Smartphones und Tablets auf dem Vormarsch, auch anspruchsvolle Notebook-Käufer interessieren sich für besonders hohe Auflösungen. Über Full-HD hinaus gehen das Chromebook Pixel von Google und das Apple MacBook Pro mit Retina-Display. Bei den schlanken und leichten Laptops der Ultrabook-Kategorie sind derart hohe Auflösungen bislang nicht zu finden. Das Maximum liegt bei 1.920x1.080 Bildpunkten und das MacBook Air gibt es nicht als Retina-Version. Nun prescht Toshiba mit einem Luxus-Ultrabook nach vorn: Das KIRAbook verinnerlicht gleich mehrere High-End-Eigenschaften und ist das erste Produkt der gleichnamigen neuen Premium-Marke KIRA.

PixelPure-Display und Touch-Option

Zunächst spendiert das 13,3-Zoll-Notebook eine Display-Auflösung von 2.560x1.440 Bildpunkten - von Toshiba PixelPure genannt - und erreicht damit eine Punktdichte von 221 Pixel pro Zoll (ppi). Zum Vergleich: Das MacBook Pro bietet als 13,3-Zoll-Version 227 ppi und das Retina-iPad 264 ppi. Anders als die hochauflösende Konkurrenz von Apple wird das KIRAbook jedoch wahlweise auch mit einem Touchscreen angeboten. Dann dient Concore-Glas von Corning zum Schutz, das die berührungsempfindliche Oberfläche mit in die Glasschicht integriert. Das Gehäuse besteht aus einer Magnesiumlegierung und soll stabiler als Aluminium-Geräte sein, aber gleichzeitig ein geringes Gewicht ermöglichen. So bringt das rund 1,8 Zentimeter hohe Ultrabook nur knapp 1,2 Kilogramm auf die Waage. Dem Luxus-Segment entsprechend verspricht der Hersteller aus Japan eine gute Verarbeitung, unter anderem feste Scharniere, um ein Nachwippen des Bildschirms zu minimieren.

Software-Paket und erweiterter Service

Unter der Haube versammelt das KIRAbook einen Intel Core i5-3337U oder i7-3537U  Dual-Core-Prozessor mit eingebautem HD 4000 Grafikchip, 8 Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher und eine SSD mit bis zu 256 GB Speicherplatz. Bezüglich der Akkulaufzeit gibt Toshiba einen Wert von bis zu 6 Stunden an. Rund um das Gehäuse sind drei USB-Schnittstellen, ein HDMI-Ausgang, eine Audiobuchse und ein SD-Kartenleser eingelassen.

Eine beleuchtete Tastatur, Lautsprecher von harman/kardon und Premium-Support können die Käufer ebenfalls erwarten: Das KIRAbook wird mit einer zweijährigen Herstellergarantie, Telefon-Support rund um die Uhr, schnellem Reparatur-Service und kostenlosen jährlichen Checks ausgeliefert. Zudem laufen auch die Sicherheitslösungen von Symantec und Norton für zwei Jahre, normalerweise sind die vorinstallierten Programme nur wenige Monate kostenlos nutzbar. Ergänzt wird das Software-Paket durch Photoshop Elements 11 und Premiere Elements 11.

Bislang liegen lediglich Informationen zu einem Marktstart in den USA vor. Dort wird das KIRAbook ab dem 12. Mai mit Windows 8 Pro zu einem Preis ab 1.599 US-Dollar (etwa 1.200 Euro) erhältlich sein. Vorbestellungen sind ab dem 3. Mai möglich. Ob beziehungsweise wann Toshiba das pixelstarke Ultrabook auch in Europa verkauft, ist derzeit nicht bekannt.

(Saskia Brintrup)

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