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Toolani: Sparfuchs-Tipp für Auslandsgespräche

Der Webdienst Toolani bietet all jenen, die oft ins Ausland telefonieren, eine günstige Alternative zu VoIP und Co. Der Kunde zahlt dabei pro Minute. Einen Grundpreis gibt es nicht.

22.09.2009, 15:13 Uhr
Handy Telefonat© Yuri Arcurs / Fotolia.com

Wer öfter ins Ausland telefoniert, wird dies mit Hilfe von Voice-over-IP (VoIP) tun. Unterwegs erweist sich dies jedoch als recht kompliziert, wenn man nicht gerade ein Smartphone zur Hand hat. Toolani geht einen neuen Weg, um Telefonate ins Ausland auch mit handelsüblichen Handys zu ermöglichen.
Neuartige Rooting-Technologie
Um den Dienst zu nutzen, ist eine Registrierung auf der Website von Toolani nötig. Der Benutzer definiert anschließend die Auslandsnummern, die er öfter anruft - maximal 60 Stück. Pro gespeicherter Nummer gibt die Webseite eine individuelle Festnetznummer aus.
Diese Festnetznummer muss der Benutzer in sein Handy speichern und anwählen. Toolani stellt dann über diese inländische Festnetznummer eine Verbindung zu dem ausländischen Gesprächspartner her. Für den Toolani-Kunden fallen die landesspezifischen Minutenpreise an - plus die Gesprächskosten des Handy-Tarifes für Festnetztelefonate. Wirklich nützlich ist der Dienst vom Handy aus also nur mit passenden Festnetz-Flatrates.
Immer das beste Netz
Toolani verspricht glasklare Gespräche mittels einer eigens entwickelten Routing-Technologie. Diese soll in der Lage sein, je nach Verbindungsqualität zwischen klassischem Festnetz und Internet-Telefonie hin und her zu schalten. Der Kunde bekommt davon nach Aussage von Toolani nichts mit.
Die Preise von Toolani machen einen fairen Eindruck - so kostet die Gesprächsminute in die USA 1,9 Cent. Ins türkische Festnetz werden 2,9 Cent pro Minute fällig. Für Neukunden fällt weder ein Mindestumsatz, noch eine Grundgebühr an.
Zusätzlich schenkt Toolani allen Registrierungen einen Euro Startguthaben. Gezahlt wird wahlweise per Überweisung, Bankeinzug oder Kreditkarte. Onlinekosten.de hat den Webdienst bereits ausgiebig unter die Lupe genommen.

(Michael Müller)

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