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The Phone House wächst kräftig

Insgesamt kann der Mobilfunk-Service-Provider inzwischen auf einen Stamm von 1,17 Millionen Kunden blicken - 70 Prozent davon nutzen einen Laufzeitvertrag.

08.06.2006, 15:01 Uhr
Smartphone© goodluz / Fotolia.com

Der Mobilfunk-Service-Provider The Phone House hat das Geschäftsjahr 2005/2006 Ende März erfolgreich abgeschlossen. Neben einem deutlichen Umsatzanstieg konnte das Unternehmen mit Sitz im westfälischen Münster auch bei der Kundenzahl deutlich zulegen.
Fokus liegt auf Vertragskunden
Für The Phone House war das Geschäftsjahr ähnlich erfolgreich wie für die britische Muttergesellschaft Carphone Warehouse. Während die Muttergesellschaft auf der Insel mit Kampfpreisen im DSL-Geschäft für Aufsehen sorgt, versucht The Phone House in erster Linie mit Mobilfunk-Laufzeitverträgen Kunden zu gewinnen, tritt aber auch als Wiederverkäufer von Festnetzanschlüssen von Arcor und T-Com sowie als Preselection-Anbieter auf. Ende März 2006 telefonierten 30.000 The Phone House-Kunden über einen vom Provider vermarkteten Telefonanschluss.
70 Prozent Vertragskunden
Die allgemeine Kundenzahl konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr um 36 Prozent auf 1,17 Millionen gesteigert werden. In den ersten drei Monaten des Jahres kamen insgesamt 170.000 Kunden neu hinzu. Die ursprünglich angepeilte Zielmarke von einer Millionen Mobilfunkkunden wurde bereits im vergangenen Jahr deutlich übertroffen. Bemerkenswert ist der Kundenmix der Münsteraner. Insgesamt 70 Prozent beziehungsweise 820.000 Kunden telefonieren über einen Laufzeitvertrag mit monatlicher Grundgebühr. Damit liegt The Phone House deutlich über dem Branchenschnitt. Bei den vier großen Netzbetreibern gewinnen umsatzschwächere Prepaidkunden zunehmen an Gewicht.
Zulegen konnte The Phone House auch beim Umsatz. Er stieg im Vergleich zum Vorjahr um 21 Prozent auf 563,4 Millionen Euro. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich um 24 Prozent auf 28,3 Millionen Euro.
100 neue Shops in zwei Jahren
Zum Stichtag 31. März waren insgesamt 104 Shops geöffnet, in den kommenden zwei Jahren sollen weitere 100 Shops hinzukommen. Diese Strategie hatte The Phone House-Boss Dr. Ralf-Peter Simon bereits auf der diesjährigen CeBIT in einem Interview mit onlinekosten.de verkündet. "Im härter werdenden Verdrängungswettbewerb ist es wichtiger denn je, für den Kunden sichtbar zu sein. Mehr Shops bedeuten mehr Aufmerksamkeit beim Kunden. So sind wir in der Lage, noch mehr Menschen von den Vorzügen von The Phone House zu überzeugen", sagte Simon heute anlässlich der aktuellen Geschäftszahlen.

(Hayo Lücke)

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